Von der Persiflage einer Stadtverwaltung zum Selber Verwaltung Sein …

Während ich den Begriff “Verwaltung” in die virtuelle Spiegelwelt des Städtchens einführte, um so den Fluch jahrzehntelanger Filzokratie und Ämterpatronage augenzwinkernd zu persiflieren, nähert sich das GG-Verwaltungshandeln und Selbstverständnis immer mehr den Hochzeiten des remonstrationsfreien Gelsenkirchener Stadtverwaltungsapparates an.

Irrlicht

Transparenz weicht Verschleierung, Kooperationsfähigkeit weicht Vetternwirtschaft, Effektivität weicht irrlichterndem herumtappern. Lästige Bürger (user) werden ausgesessen, ignoriert oder aussortiert.

Man forscht nicht mehr nach Gründen und Ursachen für Zu- und Widerspruch sondern schwingt die “Die  Partei Verwaltung hat immer Recht” Keule:  – die user, die user, die kommen und die gehen, das war immer soohoo  – aber die Verwahaaltung, die Verwahaltung, die bleibt bestehheheen.

Nachdem erfolgreich das öffentliche Nachdenken über die Organisationskultur der GG sowie das stecken neuer Ziele abgeschmettert wurde, bewegen sich die GG auf dem Stille Post Niveau und tuscheln sich per PN die neuesten Erkenntnisse über böse Außenbedroher zu.

Inhaltliche Differenzen werden auf persönliche Konflikte reduziert, nach wie vor wird mein Gesprächsangebot an die Verwaltung als Gruppe  sowie an die Einzelpersonen nicht angenommen.

Skurrile Blüten treiben aus – zu öffentlichen Vortragsveranstaltungen oder Diskussionsabenden sagen die GG “Nein Danke, “  andere von den GG wesentlich mitgestaltete Projekte werden nicht weiter begleitet.

Aufstrebend dagegen die neue Funktion der GG als  “Dauerdarstellungsplattform für Tiefdenker” aus der Abteilung  kleine Männer von der Straße  füsiliolosofieren  (omopitz /buerio)……

Wem das reicht…

Popöchen

Was war sonst noch bewegend?

Das Wort “Arsch” wurde per automatischer Wortzensur erst in “Auspuff” und dann in “Hinterteil” geändert.

Warum nicht gleich konsequent in “Popöchen” oder noch vernebelnder in “Südpol” verstehe wer will.

Gähn…

und immer schön zusätzlich diesen Artikel lesen > klick<

83 Antworten zu Von der Persiflage einer Stadtverwaltung zum Selber Verwaltung Sein …

  1. blockka sagt:

    Konnte man hier bisher noch einige kritische Blicke aus der Vogelperpektive lesen, so ist der Eingangsbeitrag nun oberflächlich und allgemein, mit dem namentlichen Hinweis auf vermeintliche geistige Tiefflieger schon niveaulos.

    Beim Fußball heißt das “Nachtreten”!

    Aber scheinbar entwickelt sich hier ein neuer Zufluchtsort mit magnetischer Wirkung für die Enttäuschten, Vertriebenen, Verirrten, Verwirrten und chronischen Profilneurotiker.

    Schade!

    • Wenn ich Zeit finde, werde ich dir Satz für Satz erklären. Niveau zu beurteilen setzt Kenntnis voraus. Worte zu verstehen bzw. zu interpretieren, setzt voraus, dass man den Kontext begreift.

      Ungewollt und versehentlich sprichst du aber einige wesentliche Knackpunkte an, über die es sich lohnt öffentlich zu reden. Würde ich gerne mit dir machen, wenn du dich drauf einlassen könntest.

      Nachtreten =
      gern benutztes Bild, wenn ein Teil der Konfliktparteien sich beharrlich weigert, sich dem Problem bzw. einer Auseinandersetzung zu stellen, der andere aber am Thema bleibt. Dadurch attestiert man dem Teil der Wegseher / Verweigerer (charakterliche) Größe, weil der als Mond sich vom Hund ankläffen lässt. (wahlweise geht auch die Metapher Eiche / Hund oder “nachtreten” )
      Dem vermeintlichen “Kläffer” oder “Nachtreter” bescheinigt man niedere Instinkte und unfaires Spiel.
      Schon ist man aus dem Schneider.
      Nee Blockka004 – so einfach mag deine Welt sein, meine ist differenzierter.

      Sammelort für Vertriebene / Verwirrte etc. =

      einer meiner Grundsätze bei den GG war immer, achtsam die so genannten “Außenseiter” zu begleiten. In den drei Jahren haben die an den Rand gedrängten gezeigt, welches Potenzial sie haben und welche verborgenen Fähigkeiten freigelegt werden können, wenn man sie lässt.
      Zu den “an den Rand gedrängten” zähle ich neben den ökonomisch abgehängten auch die seelisch Bedrängten, die “Anderen,” die “Neurotiks”, die bunt-schillernden, die, die von Normalos gerne als Verwirrte (oder auch Künstler) etc. bezeichnet werden.

    • Nur für dich blockka – wie versprochen eine Texterklärung

      Zitat:

      Während ich den Begriff „Verwaltung“ in die virtuelle Spiegelwelt des Städtchens einführte, um so den Fluch jahrzehntelanger Filzokratie und Ämterpatronage augenzwinkernd zu persiflieren, nähert sich das GG-Verwaltungshandeln und Selbstverständnis immer mehr den Hochzeiten des remonstrationsfreien Gelsenkirchener Stadtverwaltungsapparates an.

      Inhalt:
      innerhalb der GG Verwaltung gibt es niemanden mehr, der sich der Oligarchie und dem Gruppendruck widersetzt.

      Zitat:

      Transparenz weicht Verschleierung, Kooperationsfähigkeit weicht Vetternwirtschaft, Effektivität weicht irrlichterndem herumtappern. Lästige Bürger (user) werden ausgesessen, ignoriert oder aussortiert.

      Inhalt:
      Soziale Beziehungsgeflechte (wer kann mit wem, eine Hand wäscht die andere) sind nun wichtiger als (Selbst)Reflexion des eigenen Handelns oder der Hinterfragung bzw. Erforschung eines größeren Zusammenhanges, in das die GG gestellt sein sollten. An Stelle von Argumenten wird immer mehr die Macht des Apparates eingesetzt.

      Zitat:

      Man forscht nicht mehr nach Gründen und Ursachen für Zu- und Widerspruch sondern schwingt die „Die Partei Verwaltung hat immer Recht“ Keule: – die user, die user, die kommen und die gehen, das war immer soohoo – aber die Verwahaaltung, die Verwahaltung, die bleibt bestehheheen.

      Inhalt:
      nicht einmal mehr der Weggang von usern, die über mehrere Jahre prägend waren (josel) und die sich nicht aus verletzter Eitelkeit zurückzogen , führt zu einem Nachdenken über eine erforderliche “Neujustierung”.

      Zitat:

      Nachdem erfolgreich das öffentliche Nachdenken über die Organisationskultur der GG sowie das stecken neuer Ziele abgeschmettert wurde, bewegen sich die GG auf dem Stille Post Niveau und tuscheln sich per PN die neuesten Erkenntnisse über böse Außenbedroher zu.

      Inhalt:
      die Verwaltung fördert und pflegt nicht das öffentliche nachdenken über Struktur, Ziele der GG. Per PN werden “Sonderinfos” verschickt, warum man den Kontakt zu mir abgebrochen hat usw.
      Zitat:

      Inhaltliche Differenzen werden auf persönliche Konflikte reduziert, nach wie vor wird mein Gesprächsangebot an die Verwaltung als Gruppe sowie an die Einzelpersonen nicht angenommen.

      Inhalt:
      Die thematische Auseinandersetzung wird mit der Begründung geblockt, dass die Form nicht stimmt. (Tonfall, Schreibstil etc.) Heinz ist ein böser Mensch, Heinz guckt immer so, dass ich Schuldgefühle bekomme.
      Eigene Defizite und Unzulänglichkeiten werden mir angelastet.
      Zitat:

      Skurrile Blüten treiben aus – zu öffentlichen Vortragsveranstaltungen oder Diskussionsabenden sagen die GG „Nein Danke, „ andere von den GG wesentlich mitgestaltete Projekte werden nicht weiter begleitet.

      Inhalt:
      Eine Diskussionsveranstaltung zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen wird von der Verwaltung mit der Begründung abgelehnt, dass eine öffentliche Veranstaltung dazu überflüssig sei. Dümmer gehts nimmer. Hintergrund ist natürlich, dass man genervt durch Sandra Sandinistas Vereinnahmungstendenzen ist, es aber nicht kommunizieren will.
      Zitat:

      Aufstrebend dagegen die neue Funktion der GG als „Dauerdarstellungsplattform für Tiefdenker“ aus der Abteilung kleine Männer von der Straße füsiliolosofieren (omopitz /buerio)……

      Inhalt:
      Die Mischung stimmt nicht mehr.
      Neben dem nicht immer unproblematischen Gedankengut des kleinen Mannes von der Straße (siehe Todesstrafe etc.) fehlt zusehends ein Korrektiv oder eine Ergänzung. Man (vor allem der kleine von der Straße) folgt nicht mehr den Gedanken der anderen, sondern nutzt diese nur noch als Stichwortlieferant, um eigene Meinung auszuschwemmen.
      Zitat:

      Das Wort „Arsch“ wurde per automatischer Wortzensur erst in „Auspuff“ und dann in „Hinterteil“ geändert.

      Warum nicht gleich konsequent in „Popöchen“ oder noch vernebelnder in „Südpol“ verstehe wer will.

      Inhalt:
      Statt wie früher das Mittel der automatischen Wortzensur als ein multimediales politisches Nachdenk-Stilmittel zu nutzen, wird hier Kosmetik betrieben, deren Triebfeder auch noch gekränkte Eitelkeit ist. (blaumanns & omopitz Signatur) Öffentliche Nachfragen nach dem “Warum” der automatischen Wortzensur werden nicht oder nicht öffentlich beantwortet.

      Soweit erst einmal die Erklärung, was in dem Text an der Oberfläche angesprochen wurde.
      Nun könnten wir wenn du magst, gemeinsam in die Tiefe gehen.

      • @blocka
        irgendwie … fehlt mir noch eine Rückmeldung von dir, ob du dich auf ein ernsthaftes Gespräch einlassen willst oder nicht.
        Aber wahrscheinlich ist deine 00-Reaktion ja auch dein Statement.
        Merkwürdig – wie ihr (ich sage nun bewusst “ihr” ) dieses Duftmarken setzen offensichtlich gegen den Dialog ausgetauscht habt.
        Es hat aber auch Unterhaltungswert.
        Du hast meine Telefonnummer – falls dich wider Erwarten doch noch der Teufel “Ergebnis offenes Gespräch” übermannen sollte.

      • blockka sagt:

        Oops! Da hast du dir richtig Mühe gegeben, und habs´s jetzt erst gesehen! Sorry! Antwort folgt!

      • @blockka
        danke dass du aus deinem Herzen keine Mördergrube machst.
        Da deine Antwort nur eingeschriebenen GG-usern zugänglich ist, werde ich sie demnächst händisch hier übertragen. Das ist zwar beschwerlich, aber ich lass mich gerne auf deinen Spieltrieb ein, da du interessante Aspekte thematisierst.
        Am Rande: deine Vorstellung von “in die Tiefe gehen”, hat nichts mit meiner zu tun.
        Ich bezog mich nicht auf ein hin und her ventilieren personalisierter allgemeiner menschlicher Unzulänglichkeiten, sondern auf nachdenken über Fragen der Öffentlichkeit, Offenheit, informationellen Selbstbestimmung, Gruppendynamiken, Kommunikationsformen, Selbstverständnis der GGler, Sinn, Zweck, Ausrichtung des Projektes GG, etc.

        Deine Vorlage, über in der Pubertät befindliche (eigene) Kinder ausführlich zu berichten, würde ganz sicher Thema sein.
        Merke:
        Sandra Sandinista kann sich mit all ihrer Wortgewaltigkeit zur Wehr setzen.
        Die (pubertierenden) Kinder mehrerer sehr aktiver GG-user haben keine Chance, die personalisierbaren und rückverfolgbaren Schilderungen über ihre Gemüts- Gesundheits- und Entwicklungszustände zu kommentieren oder zu korrigieren.
        Während die einen unter großer Anteilnahme der GG-Gemeinde über angeblich geklaute Fotos und angeblich enttarnte Namen die Backen dick aufblasen, haben die wirklichen Persönlichkeitsverletzungen unter Duldung und Applaus der GG Gemeinde (übrigens auch die der Verwaltung) längst um sich gegriffen.
        In diesem Sinne – werden wir noch einiges zu besprechen haben.


      • WAHRHEIT ist eine spottfeste Angelegenheit, die an jeder Ironisierung um so frischer hervorgeht.

        (Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft, Band II, S. 527)

        So, hier nun Teil 1 der Antwort auf Blockkas leider nur halb-öffentliche Bemerkungen:

        blockka fragt, ob ich mich der Oligarchie und dem Gruppendruck innerhalb der Verwaltung widersetzt hätte.
        Er fragt weiter, ob man grundsätzlich solche Entwicklung in einer Gruppe verhindern müsse oder ob Widerstand eigentlich nur Selbstzweck sei.

        Meine Antwort:
        Ja, ich habe stets versucht, Entscheidungen mehrheitlich zu treffen und zu tragen, andererseits aber möglichst nicht dem Konformitätsdruck oder Gruppenzwang zu unterliegen.
        Ja, Abschottung und Selbstreferenzialität innerhalb einer Gruppe, die ein Kommunikationsprojekt gestaltet, muss verhindert werden.
        Widerstand um des Widerstandes Willen (Selbstzweck) deutet auf Querulantentum hin. Ich nehme diesen subtilen Hinweis als Zeichen des feinen Humors des Verfassers und werde es nicht als Beleidigungsversuch interpretieren.

        Der Film “Die Welle” beschäftigt sich mit dem Thema Gruppendruck und Gemeinschaftsgeist und könnte für Lehrer und Schüler wohl interessant sein.

        Andere interessante Gruppen-Aspekte, wie die vergebenen Rollen des Sündenbockes, Mitläufers, Intriganten, Klassenkaspers oder des Beliebten, lasse ich hier aus, weil es zu komplex würde.

        Ebenfalls auslassen werde ich die Frage, ob in den härter werdenden Zeiten autoritäre Strukturen nicht geradezu gefordert sind, um sich als Gruppe zu behaupten.
        Franz Fisch
        Blocka belehrt mich über den richtigen Gebrauch rhetorischer Stilmittel.

        Statt der hoffentlich geistreichen inhaltlichen Verzerrung (Persiflage) hier die beanstandete Passage noch einmal als ungefilterte, nicht künstlerisch überhöhte Antwort:
        Ich war entsetzt, verstört und traurig, als ich lesen musste, was ein Verwaltungsmitglied über die Fluktuation der user sagte, speziell im Zusammenhang mit Josels Rückzug: “user kommen und gehen.”
        Keine Spur von Nachdenklichkeit, kein forschen nach Gründen. Der Einzelne ist nicht mehr wichtig, Konformität & Ergebenheit wird zum Qualitätskriterium. Die Ausschlussbegründung im Fall des user “buerio” bestätigt das. Man verlangt öffentlich Kotau und Kratzfuß von usern.

        blockka stellt fest, dass es zu meiner Zeit nicht anders war, tragende Personen auch die GG verlassen hätten (jvm, salife).

        Die Antwort, ohne auf die auch hier fehlende qualitative Differenzierung der Rückzugsgründe durch blockka einzugehen:
        Ich habe allen immer wieder Gesprächsangebote gemacht und halte noch einmal fest, dass sie von jvm, perseus etc. öffentlich ausgeschlagen wurden. Niemand der seinen Rückzug mit meiner “Person” begründete, schreibt nun wieder, obwohl ich seit fast 8 Monaten raus bin aus den GG. Dies erhärtet die These, dass es zu keinem Zeitpunkt um “Heinz” sondern immer um die ureigenen Eitelkeiten und Defizite der Aussteiger ging.

        Salife ist ein Sonderfall, dort habe ich nicht die Größe gehabt, im gemeinsamen persönlichen Gespräch ihre auf meine Kosten gezogenen falschen Schlüsse und Behauptungen einfach stehen zu lassen, ihr eine Brücke zu bauen, um an dem von ihr geliebten Buchprojekt weiter zu arbeiten.

        Das schmerzt mich immer noch. Objektiv habe ich mich korrekt verhalten, subjektiv hätte ich in diesem Fall die Sündenbockrolle akzeptieren sollen und meinen Wunsch nach integerem Verhalten aller Parteien zurückstellen müssen.

        Blockka schrieb:

        Ich habe die GG´s immer als weitestgehend ungesteuertes Projekt verstanden, dessen Richtung durch die Qualität und Kreativität der gerade anwesenden User bestimmt wird. Aus deinen Zeilen lese ich nun Widersprüchliches: auf der einen Seite zu viel Führung / Entscheidung, auf der anderen Seite zu wenig Reflektion —-> keine “Neujustierung” —> zu wenig Führung! ?

        Meine Antwort:

        Die Verwaltung kann durch technische und thematische Ausrichtung strategisch Form, Inhalt und Charakter des Projektes bestimmen. Die jeweiligen user bestimmen auf dieser Basis dann die Qualität der Beiträge bzw. das Gesamtniveau des Projektes GG.

        Du kannst mit den Stellschrauben “Netiquette” ein GG auf dem Niveau der Familienpostille justieren, ein avantgardistisches Schöngeistblatt produzieren oder ein wild-bunt-blühendes Gärtchen mit Wundertütenbäumen usw.

        Die Netiquette und die Berufung auf Copyrightverletzung scheinen mir der Verwaltung liebstes Folterinstrument geworden zu sein, um die GG zu einer Verpackung lauwarmer Luft zu machen.
        Pipimacher
        Blocka beschäftigt sich nicht mit meiner Feststellung, dass die Verwaltung öffentliches und offenes Nachdenken über Ziel und Zweck der GG nicht fördert. Stattdessen fragt er sich, woher ich Kenntnis über per PN durch Verwaltungsmitglieder über mich verbreitete “Sonderinfos” habe.

        Wer nicht hören will, läßt es den anderen fühlen.

        Meine Antwort:
        weil mir user Einsicht in diese PNs gaben und weil ein Verwaltungsmitglied in einem Telefonat bestätigte, dass alle Verwaltungsmitglieder gemeinsam Kenntnis von diesen PNs haben. Kein Wort von blockka leider darüber, dass nicht öffentlich über “Heinz” gesprochen wird, ein öffentliches mit “Heinz” reden aber verweigert wird.

        Blocka behauptet, dass ich mich als Fehlerfreien Menschen stilisieren würde und dass die Mehrheit a priori glaubwürdiger als die Minderheit ist.

        Ich antworte so:

        Der Umkehrschluss, mich selbst als frei von Fehlern darzustellen, wenn ich defizitäres Verhalten anderer benenne, ist falsch.

        Eine “Weisheit” der Mehrheit erkenne ich zur Zeit eher im korrekten Schätzen, Messen, Wiegen, als in Fragen eines besseren miteinanders.

        Für die einen ist die Erde eine Scheibe, anderen eine Kugel. Ich werde daraus keinen Kegel machen, nur weil eine Mehrheit das nun vorgibt.

        Auf Fragen der Alliteration (Sandra Sandinista), Durchführung öffentlicher Veranstaltungen durch die GG, Benennung von Roß & Reiter etc. werde ich später noch eingehen.

    • Lustlos und mehr aus Pflichtgefühl nun also der zweite Teil meiner Antwort – einen kleinen Motivationsschub bekam ich durch Rudi, der so herrlich exemplarisch-typisch als Herrenreiter besserwisserisch schurigelt und dabei doch nur bestätigt, dass eingefahrene Denkgleise Veränderungen um einen herum nicht wahrnehmen lassen.
      Emschi schrieb auch mal wieder wohl gesetztes – über Dinge die man ihm berichtet hätte.

      Enrico Mazzantis Pinnochio

      Z.B. wie und warum alles begann und was “die Gründer” sich dabei gedacht hätten, welche Ziele sie hatten – und dass nur der Zufall eine Forensoftware mit sich brachte usw. und strickt mal wieder an falschen Legenden.

      Aber weiter zu dir:

      Du beklagst die komplette Abwesenheit der GG-Verwaltung bei einer durch Sandra und Justseb vor 2 Jahren durchgeführten Diskussionsveranstaltung zur politischen Lage in GE.
      Du fragst, worin der Unterschied zu der nun von Sandra in diesem Jahr versuchten Veranstaltung zum bedingungslosen Grundeinkommen wäre.

      Vor 2 Jahren gab es einen unauflösbaren Zielkonflikt zwischen dem Anspruch der Verwaltung, eine politisch und weltanschaulich neutrale Plattform anzubieten und Sandras damaligen “Label,” zu nah an der Links-Partei zu sein. Zusätzlich empfanden die Verwaltungsmitglieder Art und Weise, wie Sandra die Vorbereitungen durchzog, mehr als Kaperung des GG Namens zu welchem Zweck auch immer, denn als technische Nutzung der Möglichkeiten der Gelsenkirchener Geschichten.
      Warum meine Ex-Kollegas auf der Veranstaltung fehlten, mögen sie selber berichten.
      Ich fehlte, weil ich damals in der Rolle des Ankermannes der GG gefangen war und meine Anwesenheit nicht privat gewesen wäre.
      Nach langen Beratungen mit den Verwaltungskollegen (vor allem Emscherbruch) aber auch anderen Menschen, habe ich dem Rat und Wunsch entsprochen, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen. Bis wenige Minuten vor Veranstaltungsbeginn war ich mir übrigens unsicher, wie ich mich verhalten soll.
      Diese für mich äußerst unbefriedigende Situation weiter zu erläutern, erspare ich mir und anderen – die Kommentare ausdemhinterhalt oder vom hohen Ross, von denen, die hörensagen statt mit mir zu reden oder mir die unangenehmen Entscheidungen aufbürdeten und heute mit sauberer Weste, reinem Gewissen auf mich zeigen und feixen, kenne ich schon alle.

      Den Unterschied zu heute beantwortet Sandra in ihrem Blog im August 2010 selber:

      Mein Schwerpunkt hat sich nicht verlagert. Noch immer halte ich es für wichtig, politisches Interesse bei Menschen zu wecken und Demokratie aktiv mitzugestalten. Dennoch habe ich als Mensch verschiedene Facetten. Gerne schreibe ich über meine Reisen oder halte Interessierte mit Kulturinformationen auf dem Laufenden.

      Das alles kann man nicht mehr unter dem Label der Initiative-Links führen. Somit wird es in Kürze einen neuen Blog geben, mit erfrischendem Design und neuem Namen. Aber der Inhalt wird sich nicht verändern. Der Link zu meinem neuen Blog wird in Kürze hier eingestellt. Es geht weiter!
      http://sandra.initiative-links.com/

      Der nächste Unterschied liegt darin, dass die Gelsenkirchener Geschichten sich etwas freier bewegen können, nicht von allen Seiten so argwöhnisch beobachtet werden und es kaum noch Interesse gibt, sie mit juristischen Mitteln und Verpetzungen bei der WAZ, beim Oberbürgermeister etc. zu Fall zu bringen.

      Was sich enttäuschenderweise leider nicht geändert hat, ist dass man nicht aufrichtig kommuniziert. Damals wie heute wurden die wahren Gründe nicht genannt, die Sandras Eigeninitiative abblockten. Läuft wahrscheinlich unter “Diplomatie” oder “Mildheit”.

      Blockka behauptet, dass die GG völlig dem Zufall überlassen sind und dass es keine Möglichkeit gäbe, die Zusammensetzung der user, die Qualität der Beiträge oder Themen und Inhalte zu steuern.

      Ein Verbraucher oder Konsument weiß eindeutig mehr. Zeitung und Leserschaft finden sich entsprechend ihrer liberalen oder konservativen Grundhaltung, der Modedesigner findet seine Zielgruppe usw.

      Man muss schon stoisch diese verdeckten und unbewussten Abwertungen hinnehmen. Pito hat oft bis zum Rande der Erschöpfung an neuen Themen, Beiträgen gearbeitet, darüber gegrübelt, geschrieben, in der Stadt gesucht – alles nur um gegen Verflachung und Beliebigkeit anzusteuern.

      Ich habe Gott und die Welt angesprochen, um eine möglichst große Bandbreite der Gelsenkirchener an dieses Projekt zu binden, habe durch Hinterfragung der Beiträge der user gegenseitig einlullende Bestätigungsdialoge zu vermeiden versucht – können wir gerne vertiefen.

      Die Feststellung, dass alles dem Zufall überlassen sei, ist falsch.

      Blockka verurteilt, dass ich hier Nicknamen von GG usern nenne.

      Ich habe mich entschieden, diesen Part nicht als Comedy einzustufen.

      Immer wieder habe ich gesagt und geschrieben, dass es schlechter Stil ist, im ungefähren und vagen zu bleiben. Statt “mancher user” “einige Beiträge” etc. muss es heißen: der user Heinz O. lehnt ein Gespräch mit mir ab und beantwortet nicht einmal meine PNs an ihn. Oder: michael_liedke behauptet wider besseren Wissens, dass ich lieber statt mit anderen zu reden, über sie schreibe. Usw. usw.

      Nur so weiß der Adressat, wer gemeint ist. Alles andere in einem Medium, das Mimik, Gestik, kurz die wichtigen sinnlichen Botschaften nicht mit überträgt, verleitet zu falschen Schlüssen.

      Blockka zitiert eine resignativ-ironische Passage aus einem längeren Beitrag von mir, die sich ihm nicht erschlossen hat. Gleichwohl leitet er daraus die Forderung ab, mich hier nicht über die Gelsenkirchener Geschichten äußern zu dürfen.

      Schon Rudi hat es völlig verstört und entsetzt, dass ich mich nicht an die unausgesprochenen Spielregel halte, dass ein Zurücktreter Schweiger sein muss. Ich habe vorher gesagt, in diesem Jahr nichts auf den GG zu schreiben, gleichwohl aber ein persönliches Resümee (öffentlich) für mich zu ziehen. Ich hoffe auf Verständnis, dass ich besser wissen muss, welche Ideen und Ziele ich hatte, als die hörensager.

      Zwei Dinge sind für mich entschieden – ich werde auf den GG nichts mehr schreiben und werde, nachdem nun acht Monate verstrichen sind und meine Ex-Kollegas mein Gesprächsangebot nicht wahrgenommenen haben, ihnen nun so gegenüber treten, wie sie es mir gegenüber tun.

      Unklar ist noch, ob ich den Rest für meine Schublade schreibe oder nicht. Während ich mit in die Tiefe gehen meinte, über das Projekt soziale Skulptur GG zu reflektieren, vermutet Blockka einen Austausch irgendwelcher Intimkenntnisse – weiß der Deibel was er meint.

      Wie auch immer – posthum meinen Dank an Christoph Schlingensief, der vor über 10 Jahren mit einem Internetprojekt den Keim für die Idee GG legte und natürlich auch Arno Signarowski. der mit hohem persönlichen Einsatz seine Wanderungen über menschliche Abgründe als Spiegel und Projektionsfläche machte.

  2. Klingel sagt:

    Nimmt GG auch Außenseiter, Abgestoßene, Randfiguren vom fernen Ostseerand auf? Sozusagen Asylsuchende? Sozusagen solche, die hoffnungsvoll nur noch den Vollmond als gedacht mögliche Heimstatt im Blick haben? Innere Emigranten ohne Anhang?

  3. Klaus S. sagt:

    Melde mich zur Stelle!
    GG-Account am 7.6. auf eigenen Wunsch gelöscht.
    Anlass war der Umgang der Verwaltung mit dem offenen Versand der E-mailadressen bei der Benachrichtigung zum letzten Forumsrundbrief. Ich wäre völlig Ahnungslos geblieben, hätte nicht der User Feddich sich in einem Fred, der allerdings sofort intern gestellt wurde, darüber beschwert, dass auch fünf Tage nachdem er per Mail Aufklärung über den Vorfall gefordert hatte, von Seiten der Verwaltung keine Reaktion erfolgte.
    Wie gesagt, das war der Anlass.
    Gründe für für meinen Entschluss und auch für meine vorher gehende mehrmonatige Schreibabstinenz gibt es viele. Und fast alle sind hier in den Kommentaren anderer Ex-GGler aufgetaucht.
    Nicht angesprochen wurden Freundschaft und Aufrichtigkeit (ich bin da konservativ und glaube an sowas), die lässt doch der ein oder andere Putschist in der Verwaltung vermissen. Ich glaube da einfach mal dem Heinz, den ich nun schon eine halbe Ewigkeit kenne.
    Auf jeden Fall bin ich jetzt hier und bitte um Einordnung in eine der oben angeführten Dissidentengruppe.

    • Beim versandt des vorletzten Rundbriefes gab es die gleiche Panne.
      Würden meine Ex-Kollegas mit mir reden, hätte ich natürlich sowohl darauf hingewiesen, als auch Lösungen für das eine oder andere technische Problem genannt.
      Putschisten sind se aber nicht. *lach* Nur 6 nicht erreichbare eingeigelte Konfliktaussitzer. In ner Wagenburg.

    • @Klaus S.
      die GG Verwaltung sieht das alles anders und behauptet, dass der user “Feddich” die Unwahrheit sagt, sie hätten allen die sich beklagten, nach drei Tagen per PN eine Entschuldigung geschickt.
      Der Grundpfeiler der GG, solche Themen prozesshaft öffentlich gemeinsam zu entwickeln, um so zu nachvollziehbaren Erkenntnissen zu kommen, ist beerdigt.
      Man ist Verwaltung, man schickt PNs.


      Ego-Uecke schreibt:

      Und wenn das mal drei Tage dauert, dann wird gemeckert, was das Zeug hält und sich abgemeldet – gibt ja schließlich auch noch andere Foren, bei denen man besser aufgehoben ist. Na ja, Reisende soll man nicht aufhalten.
      Und lange wird es nicht dauern, dann gibt es zu diesem posting an anderer Stelle den entsprechenden Kommentar.

      @Egon
      Jetzt mach mal nicht den Kleingeist. Es geht doch nicht ums meckern. Du weißt selber ganz genau, dass sehr viele user mit ihrem Klarnamen bzw. ableitbarem Arbeitsplatz angemeldet sind. Wir haben innerhalb der Verwaltung häufig über dieses Datenschutzproblem gesprochen. Jetzt die Leute, die auf diesen Datenschutz-GAU hinweisen, als Querulanten / Meckerer hinzustellen, ist unfair und zeigt, dass ihr nicht gewillt seid, das Thema ernst zu nehmen.
      Wenn user wegen eures Verhaltens als Antwort nur den Rückzug haben, dann solltest du ihnen nicht diesen Schwachmatensatz von Reisenden, die man nicht aufhalten solle, hinterherrufen.
      Aufgabe der Verwaltung muss sein, die Gründe und Ursachen zu finden, zu korrigieren und user zu halten statt ihnen noch Spott hinterherzukübeln.
      Ich tue dir mal den Gefallen und antworte tatsächlich so wie du erwartest. Mir geht es aber nach wie vor nicht darum, deine Fehler öffentlich zu machen, sondern einen öffentlichen Nachdenkprozess in Gang zu setzen.
      Nimms also nicht persönlich, auch wenn dein unredliches Verhalten einen kräftigen Tritt verdient hätte.
      Können wir gerne in einem persönlichen Gespräch vertiefen.

  4. Nachdem ich die traurige GG-Verwaltungs-Rechtfertigungsorgie im internen Bereich der GG überflogen habe, verweigere ich mir, Strafanzeige gegen die Verwaltung wegen Verbreitung von Pornograffiee zu stellen, weise aber auf dieses alles gefährdende öffentlich zugängliche Pimmel-Bild hin:
    guckst und klickst du hier
    Ich stülp mir nen Nachtbämbel über den Kopf und ziehe ihn fest auf die Schultern – sonst müsst ich wirklich weinen.

  5. Clique schlägt Argumente – zm lesen klick hier -
    so heißt es in dem verlinkten Telepolis Artikel über kontraproduktive Community Regeln bei Wikipedia, auf den Klaus S. mich hinwies.
    In genau diese Falle sind meine Ex-Kollegas getappt und schreiben unverhohlen über ihre Weigerung zu denken, zu diskutieren.

    GG Verwalter Ego-Uecke schreibt:

    Wir haben weder vor einem halben Jahr noch heute jemanden benötigt, der uns sagt, was wir zu denken oder zu schreiben haben, jeder von uns!

    Gemeint bin ich?
    Mein durch die Kollegas ausgesessener Versuch, innerhalb der Verwaltung über Zielsetzungen, Selbstverständnis oder über angehäufte Konflikte zu reden, wird nun zum Befreiungsakt gegen Meinungsterror und Denkdiktatur durch Stalin-Heinz umgeschrieben?
    Das hat Pfiff.

    Nachtrag: durch den Zitierten erläutert – gemeint war etwas anderes.

    Wie auch immer, jedenfalls hat die GG-Verwaltung nun ihr erstes “Parteiausschlussverfahren” gegen den user babapapa durchgezogen. Irgendwie genauso hilflos und mangels guter Argumente mit den Mitteln des Apparates, wie die SPD in den 70er Jahren ihre Stamokap und anderen Aufmüpf-Jusos loswerden wollte.

    Kalt, Herz- und Mitleidlos und ohne Empathie – das werden die GG sein.
    Kein Platz mehr für verquaste Theorien (Emanzen beherrschen die Welt) keine Bereitschaft Strauchelnde aufzufangen, Kommunikationsgrenzen zu erweitern oder das Projekt GG als mehr als nur ein Forum zu sehen.


    und immer schön diesen Artikel lesen – >klick<

  6. Gestern in der Jazz & Art Galerie, rund 6 GGler stehen rum, Ex-Verwaltungs-Kollegin Troy rauscht vorbei.
    User: Oh, die redet ja wirklich nicht mit dir.
    Ich: Ja.
    User: Fuchs sagte, dass er den Kontakt zu dir abgebrochen hätte, um sich von Druck zu befreien.
    Ich: Ach?
    User: Ein Freund macht so etwas nicht, der würde weiter mit dir reden.
    Ich: Tja..
    User: Man sagt dass du die PNs der user lesen würdest.
    Ich: Mich wundert nichts mehr. Schreib das mal bei den GG und frag nach, wie das technisch / praktisch / juristisch aussieht.
    user: Den babapapa haben se wegen Pornokram rausgeworfen?
    Ich: Ist nur konstruiert, weil sie ihn aus anderen Gründen rauswerfen wollten……..

    So ist das im Dorf *giggle*

    Und hier mal zur Auflockerung etwas ganz anderes:

    „Unterdrückerische Personen“

    Das scientologische Weltbild geht davon aus, dass der Mensch grundsätzlich gut ist. Gleichwohl postulierte Hubbard, dass es abgesehen von sozialen Persönlichkeiten, die sich dem Wohl der Allgemeinheit verpflichten, auch unterdrückerische Personen (suppressive persons) gebe.[48] Unterdrückerische Personen hätten einen schädlichen Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung, und Umgang mit ihnen schade auch der spirituellen Entwicklung des Einzelnen.[48]

    Gegner von Scientology – insbesondere Ex-Scientologen, die sich öffentlich gegen Scientology wenden – werden zu „unterdrückerischen Personen“ erklärt, und Scientologen brechen in der Regel alle freundschaftlichen Kontakte mit ihnen ab.[48][49] Personen, die Kontakt mit „unterdrückerischen Personen“ pflegen, werden Scientology-intern als potentielle Schwierigkeitsquellen (potential trouble sources) bezeichnet.[49]


    und immer schön diesen Artikel lesen – >klick<

    und darüber nachdenken, warum eine Selbstverständnisdiskussion auf den GG nicht möglich ist….. und die Hauptakteure nicht mal in der nun verstorbenen Arbeitsgruppe Gedanken über ihre (Verwaltungs)Arbeit äußern.

  7. Wenn sich die Rechtslage nicht geändert hat oder ich nicht irgendwelche Informationen verpasst habe, ist die Behauptung, dass zuzu für einen Beitrag aus dem Jahr 2007 haftbar ist, mindestens Desinformation.

    Ich hätte mir als tatsächlich Verantwortlichem schon so viel Anstand von der Verwaltung gewünscht, dass sie mich detailliert informieren bzw. sich mit mir abstimmen. (Ich schicke nach wie vor Fehlermeldungen / Infos etc. an die Verwaltung)

    Aber auch hier bleibt mir nur, mit Humor zu nehmen, dass ohne mein Wissen und ohne dass ich irgendeine Eingreifmöglichkeit hätte, rückwirkend durch andere Änderungen an Text und Inhalt vorgenommen werden können, für den ich haftbar bin.

    Und da schwätzt mancher was von nachtreten…
    Fernsehen zum entspannen > klick hier<

  8. Opa Pipe sagt:

    Wie die Zeit sich ändert.

    Zitat Verwaltung an DThamm:

    Hallo Dieter,
    wir wünschen nicht die Veröffentlichung des Lebenssplitter-Links auf unseren Seiten
    Solltest du erneut diesen Link einstellen, den wir jetzt zum zweitenmal gelöscht haben, werden wir deinen Zugang sperren müssen.
    Bitte habe Verständnis, dass wir gegen die Verwaltung gerichtete Lügen und Beleidigungen hier nicht stehen lassen wollen.

    Hoffähig!
    Jetzt haben die GGs einen Lebenssplitter Fred ohne Androhung einer Sperrung an Pito und Animken

    • @Pipe
      was ist problematischer

      1. die Aufgabe von GG Grundpfeilern? (Offenheit, Toleranz, Transparenz)
      2. nachträgliche Rechtfertigung von Fehlern durch Schutzbehauptungen?
      3. das schielen nach Applaus & Anerkennung unter Aufgabe des “rau-wild-charmanten”?
      4. die stillschweigende Komplizenschaft der verwalteten user mit dem vorgehen der Verwaltung?
      5. deine Wiederaufnahme als user?

  9. Opa Pipe sagt:

    @ Enrique Abacho
    1. Die Grundpfeiler der GGs, ich sehe keine mehr.
    2. Es gab zu deiner Zeit auch Fehler, aber keine Schwerwiegenden wie jetzt.
    3. Applaus wem Applaus gebührt.
    4. Komplizenschaft fängt mit internen Gruppenmitgliedschaften an und endet meistens im Chaos.
    5. Eine Wiederaufnahme bei den Geschichten ist unter dieser Führung ausgeschlossen.

    • alles fließt … und wenn man manches auch nicht wiederherstellen kann, kann jeder doch für mehr Achtsamkeit und Nachdenklich sorgen.
      Die GG gehen weiter, nur anders.
      So ist das immer.
      Sei nicht so hart und unversöhnlich, wir sind alle nur kleine Menschlein.

  10. Opa Pipe sagt:

    @ Enrique Abacho.
    -Hart und unversöhnlich-
    Meine Beteiligung bei den GGs erfolgte freiwillig, genau so, wie bei den anderen Mitgliedern auch. Die Verwaltung hat mich geschasst, nicht die User der Geschichten.
    Warum sollte ich der Verwaltung nicht mit einer bestimmten Härte gegenüber treten? Sie macht es auch und lügt dabei noch das blaue vom Himmel.
    Versöhnung hängt immer davon ab, wer den ersten Schritt in diese Richtung macht.
    Lebenssplitterchen!
    Schreiben in den GGs sind auf Gelsenkirchen beschränkt. Eine Geschichte wie “Kindheit und Jugend rund um Wilhelmine-Victoria” die ich an dem Punkt abgebrochen habe, als die Handlung nicht mehr in Gelsenkirchen spielte, zeigt auf wie begrenzt der Umfang der GGs ist.
    Lebenssplitterchen zeigt mir eine solche Begrenzung nicht. Aus diesem Grund bringe ich die Geschichte auch hier zu Ende.
    Lebenssplitterchen eines ex Gelsenkirchners.

    • @OPA Pipe
      ich hänge immer noch dem Irrglauben an, dass mit zunehmendem Alter auch Gelassenheit und Weisheit kommt. Du könntest z.B. Verständnis entwickeln für das Unvermögen der GG, dich einzubinden.
      Immerhin zählt man dich zum Kreis der Unerwünschten und mit Makel behafteten, weil du Verlierer- bzw. Randgruppenmerkmale hast:

      Zitat GG user Blockka:

      scheinbar entwickelt sich hier ein neuer Zufluchtsort mit magnetischer Wirkung für die Enttäuschten, Vertriebenen, Verirrten, Verwirrten und chronischen Profilneurotiker.

      Mir wäre natürlich daran gelegen auf den GG eine öffentliche Debatte zu finden, warum user enttäuscht sind, warum sie vertrieben werden, was Verirrt sein meint, wie man mit Verwirrten umgeht und ab wie viel Beiträgen man Profilneurotiker ist.

      Eine (Selbst)Hinterfragung aller, auch der user, und in alle Richtungen, steht immer noch an.
      Aussage eines Verwaltungsmitgliedes im Januar: “Wir sind kein Therapiezentrum und auch nicht mehr zum bespassen da von Typen wie MuttihatSpaßdenktVati.
      Das scheint stillschweigende Zustimmung aller gefunden zu haben.

      Ein Projekt, das mit emanzipatorischer Zielsetzung startete, landet nun verschnarcht-konventionell und gibt sich jahrtausendelang einstudierten Mustern hin.
      Zu wissen wo man in der Hierarchie steht, woran man sich geschmeidig anzuglitschen hat, wird immer hipper, Eigeninteressen gehen vor der Einbindung in ein Gesamtes, die GG als Spiegel der deutschen Gesellschaft – wenigstens das klappt.

      Fragst du danach, bist du verwirrter Profilneurotiker etc. und gehörst aussortiert und gemieden.
      So einfach kann Leben sein.

  11. Opa Pipe sagt:

    Blockka:
    Da hasse ja ein ganz dollet Ding vom Stapel gelassen!
    Genau, „Zufluchtsort mit magnetischer Wirkung.“
    Die magnetische Wirkung der GG lässt nach und die Zeit ist gekommen, so schnell wie möglich Abstand von solchen rostigen Nägeln wie dir zu gewinnen.
    Enttäuscht?
    Ja!
    Eine geniale Idee wird zu Grabe getragen, schade!
    Vertrieben?
    Ja!
    Aber rückblickend haben Millionen Weltkriegsvertriebene einen Neuanfang geschafft.
    Warum sollte mir das nicht auch gelingen?
    Verirrt!
    Ein Tunnel hat ein Eingang und ein Ausgang, oder doch zwei Eingänge und zwei Ausgänge, ne, ein Eingang und kein Ausgang.
    Ich hab mich verirrt, oder bin ich verwirrt?
    Egal, als Profilneurotiker biedere ich sie, Herr Lehrer, an und biete ihnen als typischer Ellbogen Mensch meinen Erfahrungsschatz sich zu profilieren, andere ins Abseits zu drängen und selbst immer im Vordergrund zu stehen, kostenlos an.

  12. Opa Pipe sagt:

    Die Verwaltung der GG schreibt:

    -Wie im letzten Rundbrief schon angekündigt, haben nunmehr (fast) alle irgendwann aus irgendwelchen Gründen abgemeldeten User den Status “abgemeldet” unter ihrem Nick stehen. Andere “Botschaften” sind an dieser Stelle von uns nicht mehr vorgesehen.


    Diese Botschaft würde mir reichen!

    DThamm – Anmeldedatum: 09.12.2008 – Beiträge: 2454

    Leider sehe ich nur heiße Luft.

    • Diese “Botschaft” bleibt Konsequent im Trend, ohne öffentliche Debatte Schritt für Schritt die GG umzubauen zu einer stromlinienförmigen Dutzendware.
      Statt Erklärungen nur noch Verkündigungen. Statt einer offenen Abwägung des Für und Wider, gibt das Zentralkomitee bekannt.
      Folgerichtig werden dann auch nicht die Namen der 4 Redakteure genannt, die demnächst Einfluss auf Form und Inhalt haben.
      Tiefgreifende Änderungen werden vorhersehbar von den usern ohne Hinterfragung oder öffentliches Nachdenken abgenickt.
      Wo “Verwaltung” draufsteht ist nun auch Verwaltung drin und nicht mehr der Versuch, diese Strukturen zu unterlaufen.
      Der Rundbrief zum nachlesen hier

  13. Tanja sagt:

    Ich sollte cooler sein und einfach nicht reagieren, doch irgendwie widerspricht das wohl meinem Naturell.

    GG-Verwaltung hat Folgendes geschrieben:

    Hei!
    Traurig mit Annemarie.
    Sag mal: Haben die Punkte hinter der Überschrift einen tieferen Sinn?
    Sieht irgendwie doof aus, oder?
    LG,
    XXX


    Ich schrof:

    Ahoj XXX,
    der Sinn liegt wohl in der Fassungslosigkeit und darin, dass das ein unabgeschlossenes Thema ist. “Doof” finde ich daran mal gar nichts. Doof wäre wohl wenn Ihr jetzt auch noch anfangt an sowas rumzufeilen.

    Außerdem kennt Ihr doch Helmut, von dem im übrigen die Überschrift, oder wohl eher Textexcerp stammt. Er verwendet halt gerne Punkte. Na und?

    Den neuen Themenstrang hat also Helmut angestossen. Ich hatte auch daran gedacht, es aber ob der eher geringen Resonanz gelassen. Dabei fiel mir auch auf, dass Anne offensichtlich für die Verwaltung der Gelsenkirchener Geschichten kein Thema ist.

    Was sind da schon Punkte gegen Einfalt?

    Tanja

    Nein, keine Sesamstraßenlieder…….

    • Zur Frage der Punkte:
      ein Wort mit Punkten kann nicht von der Suchroutine gefunden werden, behindert also die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit der GG.
      Ob die von der Verwaltung angesprochene Überlegung zur Ästhetik der Überschrift eine verunglückte Form von Anteilnahme ist, mag ich nicht ausschließen.

  14. Helmut Warnke sagt:

    Unsinn…….
    Die Punkte haben absolut nichts mit den Aussagen zu tun……noch weniger mit meiner aufrichtigen Anteilnahme.
    Sie sind einfach da………

  15. Ein unter dem Dach der WAZ stehendes Projekt kommt im August auf die Welt. Teile der ursprünglichen Konzeptes der GG werden übernommen – vielleicht auch Teile der user?
    Konkurrenz soll zwar das Geschäft beleben, in diesem Fall bleibt abzuwarten, ob die vom Stadtspiegel angesprochenen “Bürgerreporter” nicht doch schon zu sehr befangen in ihrer Weichspülung durch Parteien- Verbands- Interessen- und Klientelarbeit sind.

    Im schlimmsten Fall hätten wir ein sich selbst einlullendes GG für eine Kleinst-Clique und ein personell, finanziell und technisch gut bestücktes Stadtspiegel-Sprachrohr unter Mitarbeit der üblichen Verdächtigen der Lokalpolitik.
    Schaun mer mal… und hoffen für alle das Beste.

    Stadtspiegel schreibt:

    Liebe Freunde und „Informanten“ des Stadtspiegel Gelsenkirchen,

    Endlich ist es so weit: Wir gehen am 19. August mit einer neuen Internet-Plattform, dem Lokalkompass Gelsenkirchen, an den Start und können nun endlich alles, was sonst im Redaktionsalltag aus Platzgründen nicht in der Zeitung berücksichtigt werden kann, ausführlich präsentieren.

    Worauf wir besonders stolz sind: Interessierte Lesern haben nun auch bei uns die Möglichkeit, als Bürger-Reporter des Stadtspiegel mitzuwirken und Geschichten, Infos, Tipps und Entdeckungen auf unserer neuen Internet-Plattform www. localkompass.de
    einer immer größer werdenden Stadtspiegel-Internet-Community vorzustellen!

    Dies ist sicher auch für Vereine aus Sport, Kultur und Gesellschaft interessant, die bei uns oft in der Zeitung aus den genannten Platzgründen nicht zum Zuge kommen können. Auch alle Kindergärten, Schulen und Klassentreffen können hier auf einfache Weise über sich und ihre vielfältigen Aktivitäten berichten.

    Auch ein weiteres Herzensprojekt der Redaktion kann nun voll zur Geltung kommen: Die Präsentation heimischer Talente aus der Kultur- und Musikszene von Rock, Jazz, Pop bis Schlager. Von den vielen außergewöhnlichen Kulturhauptstadt-Aktivitäten ganz zu schweigen. Wir wünschen uns kreative Vielfalt und ein ergänzendes Miteinander auf unserer neuen Internet-Plattform. (Für uns als Redakteure vereinfacht dies natürlich auch maßgeblich die Arbeit, da wir die besten Bürger-Reporter-Beiträge nun technisch optimiert in unsere wöchentliche Ausgabe einbeziehen können).

    Daher möchten wir alle unsere Freunde und “Informanten” zu unserer „Lokalkompass-Gelsenkirchen-Kick-off“-Veranstaltung am 19. August um 18 Uhr in den Saal der Arbeiterwohnfahrt an der Grenzstraße 47-49 einladen.

    Wir stellen an diesem Abend die einfache Handhabung und die vielfältigen Möglichkeiten unserer neuen Internet-Plattform vor und zeigen konkret, wie man sich als Bürger-Reporter einbringen kann.

    Nach den Erläuterungen zum „Was“ und „Wie“, wird es auch ein paar Getränke und Snacks geben, die dann bei einem kreativen und erhellenden Meinungsaustausch genossen werden können.

    Wir freuen uns auf Euch!

    Liebe sonnige Grüße senden

    Stadtspiegel-Objektleiter Harald Schmidt sowie
    Silke Sobotta, Denise Klein und Sascha Ruczinski aus der Redaktion des Stadtspiegel Gelsenkirchen

  16. Tanja sagt:

    Ich hab einen abwegigen und zugleich unabwegigen Gedanken….. Er ist zeitgemäß und passt ins Interessenschema; eine unter Umständen durchaus unterhaltsame und ichsachnix-Geschichte.

    Vielleicht mal Lust auf ne Talk-Runde? Von mir aus à la “Wetten dass” mit Menschen, die im Affekt sagen können, wo bspw. steht, wo man am besten Panhas kaufen kann?

    Noch schöner fänd ich so ein Format, was der Busse da mal gemacht hat: “Sieben Tage, sieben Köpfe”. Da gibts dann so ein paar Sachverständige (“zu Hilfe, mein Kind hat ADHS”, “Manno, ich darf hier meine kleinen Penunzen nicht loswerden!”, “Ich foto-dokumentier alles, selbst Personen, die sich zufällig auf irgendeiner Veranstaltung aufhalten und stell das mal ins Global Village, weil die ja irgendwie eingemeindet werden.”, oder “allein die Dose bringt das Seelenheil und wer sich an die niemals formulierten Regeln hält, ist ein Arsch!”.

    Ich bin mir sicher, wenn man einer solchen (gedachten) Runde ein zu lösenden Wort, wie z.B. Wassertrinker, stellt (selbstredend ist keiner der Fragenden anwesend), dürfte die Veranstaltung nicht jeglicher Komik entbehren.

    Anlegung könnte sein von NL erdachtes Mitternachtsspritzen sein. Warum nicht in der JAG?

    Mögliche Teilnehmer könnten Josel, Salife, Kulturfreund, Teekesselchen, Babapapa, Heinz, Axel O. und Männlein sein.

    Nungut, es mag sein, dass daran nicht so viel Fleisch ist…

    Jedoch, gefällt mir schlicht die Idee. Ob es irgendwen dazu anstachelt das Potential eines solchen Forums zu reaktivieren, wird wohl nicht passieren.

    Mir geht es nicht darum diesen Kummertopf zu verurteilen.

    Oder vielleicht doch!

    Tanja

    • Tanja schrieb:

      eine unter Umständen durchaus unterhaltsame und ichsachnix-Geschichte.

      Mittlerweile hat es nicht mal Unterhaltungswert für mich, Leute, die nicht mit mir reden wollen, direkt anzusprechen. Die sagen einfach nix.

      Tanja schrieb:

      Vielleicht mal Lust auf ne Talk-Runde? Von mir aus à la „Wetten dass“ mit Menschen, die im Affekt sagen können, wo bspw. steht, wo man am besten Panhas kaufen kann?

      Mir ist kein Gelsenkirchener Michel Friedmann bekannt, der einem der Schweiger mehr als eine Panhas Adresse aus der Nase operieren könnte.

      Tanja schrieb:

      …..oder „allein die Dose bringt das Seelenheil und wer sich an die niemals formulierten Regeln hält, ist ein Arsch!“.

      Du kommst zum Kern. Unausgesprochene Regeln und wie die schweigende Mehrheit Regelverletzer sanktioniert. Darüber zu reden bricht erneut ein Tabu. Diskursanalytische Nullen in welcher Form auch immer als solche zu benennen, ist böse. Und wir wollen GUT sein. Ungewollte Selbststrangulation – Dinosauriereffekt.

      Tanja schrieb:

      Mögliche Teilnehmer könnten Josel, Salife, Kulturfreund, Teekesselchen, Babapapa, Heinz, Axel O. und Männlein sein.

      Ein interessantes Spektrum, wenn auch zusammen unvorstellbar auf einem Podium. Mich würde ein nicht-öffentliches Gespräch mit Josel anturnen.

      Tanja schrieb:

      Mir geht es nicht darum diesen Kummertopf zu verurteilen.

      Es ist Gelsenkirchen

  17. Archivar sagt:

    Aus dem Westen:
    Ein Kummertopf, ja so ist Gelsenkirchen!

    Ein Heimat-Abend der etwas anderen Art

    „Was ist Heimat?“ Dieser (auch) in Verbindung zum Fußball gesetzten Frage ist die Schalker Fan-Initiative in einem Projekt nachgegangen. Zum Abschluss fand eine Veranstaltung mit Promis statt, die allerdings einen eher zwiespältigen Eindruck hinterließ. weiterlesen…

    Tanja schrieb:

    Mir geht es nicht darum diesen Kummertopf zu verurteilen.

    Es ist Gelsenkirchen

    Ja ich denke auch, wir sollten keinen weiteren Kummertopf mehr erzeugen.

  18. Büdchen sagt:

    Kumma …,
    ich erinnere mich, dass es vor einiger Zeit einmal die Initiative gab, dem Kummertopf GE, einen Kümmerkasten in GE zu präsentieren. Gegen jede Verkümmerung.

    • Diese Kästchen am Hauptmarkt z.B.? Wo der Bürger Zettel mit Kümmer-Wünschen an die Stadtverwaltung einwerfen kann?
      Ob da je Zettel deponiert wurden?
      Wenn ja
      Ob die jemand liest?

      • Büdchen sagt:

        So ein Ding ist mir erst aufgefallen, als da eine benutzte Babywindel rausragte.
        Ob das jemand gelesen hat, und wie wurde das interpretiert?

    • Diese benutzten Babywindeln begegnen mir auch ab und an Orten wo man sie nicht erwartet. Scheint ein Indikator für den Stand der gegenseitigen Rücksichtnahme zu sein.
      Ein Fanal für eine kinderfreundlichere Gesellschaft war die Kummerkastenwindel wohl nicht.

  19. Dirk sagt:

    Die Scientologen wollen wohl unter sich sein und dulden keinen Widerspruch.

  20. Opa Pipe sagt:

    Micha Null
    Edit: und Onkel Pipe muß auch nen Kommentar abgeben (kennt den eigentlich jemand ? ist auf jeden Fall ein fleißiger Mitleser der GGs)
    ———————————————————–
    Einzig und alleine deine Berichte in den GGs, sind für mich von Interesse, sie übertreffen alles was was ich bisher in meinem Leben erfahren habe. Super!!! Weiter so!!!

  21. Kopfschüttel sagt:

    Manch ein GG´ler, der postwendend Oppa-Onkel Pipe entdeckt, ist auf jeden Fall ein fleißiger Mitleser der Lebenssplitterchen.

    • Ich weiss nicht wer hier liest, die Zahlen schwanken zwischen 700 und 50 “Besuchern” täglich- was bereinigt kaum mehr als 10-20 Personen sein können. Warum die meine Schubladentexte lesen – keine Ahnung.
      Vielleicht in Erwartung von Skandälchen?

      Ich müsste noch den zweiten Teil für Blockka schreiben…. ist bestimmt unhöflich, wenn ich sage dass mir die Zeit & Lust bisher fehlte…

  22. Tanja sagt:

    Archivan, toller Nick. Eigentlich hab ich überhaupt keinen Bock darauf Dir zu erklären, wie schrecklich mitunter Pressemitteilungen sein können.

    T.

    • Archivar sagt:

      Tanja, laß den “Bock mal beim Gärtner”.

      Ich wollte ja nur auf die Vollkommenheit hinweisen, die man trotz Bemühungen auch manchmal selbst nicht erreicht.
      Ob Handy oder Dose :)

      So hat dann jeder seinen eigenen Kummertopf.
      Ich hoffe es ist nicht kryptisch……

  23. Mano – ich habe mal versucht die bezüglichen verschiedenen Freds im Schnelldurchgang zu finden und zu lesen – und auch zu verstehen.
    Ich als Fan des Spiels “Lügen-Pasch” – finde dieses Stille Post hin und her Getuschel der GGler mit Bezug auf hier geschriebenes und umgekehrt, nur noch fad.
    Cochones wurden gesucht.
    Keine Eierstöcke.
    Zuzu ist von den Verwaltungsmitgliedern die einzige, die solche im Gepäck hat – wenn mit Cochones gemeint ist, dass man auch mal das Gesicht in Windrichtung hält und dafür persönlich die Folgen zu tragen bereit ist.
    Alle anderen schwimmen wie Maos Fisch im Strom, pissen nicht gegen den Wind usw. usw. was es so an Bildern gibt, um mangelnden Mut, fehlende Tapferkeit, Wahrhaftigkeit als sachgezwängte klügste aller Optionen zu verhökern – dear Prudence, won’t you come out to play – nee – nicht mal mehr pito und rabe ändern stündlich ihre Ansichten und werden sich so nun untreu.

    Der Lichtblick: Josel hat wieder etwas geschrieben auf den GG.

    Josel – the best of the spärlich engagierte Bürgertum Gelsenkirchens, der auch noch von der GG-Verwaltung nen stinktoten Fisch ins Gesicht geklatscht bekam – schreibt trotzdem weiter.

    Gut so.

    Bleibt zu hoffen, dass er mal ein Gelsenkirchen-Buch schreibt… so als Gegenstück zum GG Buch.

    Ansonsten – klar werde ich dem blocka noch die ausstehende Antwort fabulieren.
    Wenn ich Zeitfensterchen zusammengeklebt habe.
    Ach so – ne Stadt mit JoselBenzinisTanjaBlaumännernundsomanchensichzurückgezogenem kann gar nicht so leblos sein, wie die Denk- und Gesprächsverweigerer scheinen lassen – die nun temperiert in Major lautönen.
    Oder kleiner-mann-rumpeltönen.
    Was das Gleiche ist.

  24. Ich bekam gerade einen Anruf von Werner Lojewski – seinem Sohn – GG username “Mutkunst” – wurde die Stadtbürgerschaft von der GG-Verwaltung entzogen *grins* offensichtlich weil er völlig ausländerfeindlich mit einer Jananerin verheiratet ist (oder so ähnlich) der alltägliche Wahnsinn scheint von der Verwaltung endemisch auf die user übergeschwappt zu sein – wennn die so etwas dulden und diese Heldentaten nicht zur Neuentscheidung bedenken lassen.
    Mano – was ein hilfloses Zeugs…

    ach so:
    http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=5423

    werner lojewski

    • mutkunst sagt:

      Das kommt mir schmerzlich bekannt vor. In meiner schier grenzenlosen Naivität habe ich mehrfach versucht konstruktive Dialoge anzustoßen, habe x-fach Gesprächsbereitschaft signalisiert, um Konflikte zu befrieden. Erfolg? Fehlanzeige! Die Hexenjagd ist nicht mehr zu stoppen! Diesbezüglich aktuell und aufschlussreich: http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=10238

      • Ich dachte es hätte sich herumgesprochen, dass die Verwaltungsmitglieder und die meisten user Themen und direkten Gesprächen ausweichen, die ans Eingemachte gehen.
        Sieh doch deren Erfindungsreichtum in Sachen Abwehrmechanismen & Beibehaltung des Staus Quo als nützliches Gruppenstabilisierendes archaisches Verhalten.
        Deine Enttäuschung ist für mich in Teilen verständlich. Unklar bleibt mir, warum du nicht Mensch bleibst und eine Überforderung als solche erkennst und geduldig und nachsichtig bist.
        Doch zu viel Wunsch nach Kontakt & Austausch?

        • mutkunst sagt:

          Das mag sein. Ich war Anfangs wirklich begeistert von der Grundidee der GG. So erklärt sich vielleicht der Eifer. Ich dachte mir: “Rückzug kann doch auch nicht die Lösung sein! Gestalte mit!” Nun gut, in dieser Hinsicht bin ich jetzt kuriert. Ich habe meinen persönlichen Erfahrungsschatz erweitert, ist ja auch etwas. Das Projekt hat eigentlich soviel Potenzial! *kopfschüttel*

        • henry sagt:

          GGs – wer sie nicht kennt, wundert sich über den regen Austausch hinter den Kulissen.

          Ein Kunstprozess wurde in Gang gesetzt, hat sich verselbständigt. Vielleicht in eine andere Richtung, als in die intendierte.

          Ein gefallenes Kind also.

          Was nun tun mit einem gefallenen
          Kind?

          Trotzdem lieben!

          dafür, dass mit ihnen gelernt und gelitten, gearbeitet und gesprochen, gefaked und gestrunzt, geschrieben und geantwortet, gemeckert und gehasst, geguckt und gehört wurde-

          Nicht das, was bei der Zeugung gehofft, aber die Gene sind unterschiedlich und das Kind nie mit den Eltern identisch.

          Das Kind lebt.
          Wenn es seinen Weg geht, ist das kein Makel für die Eltern.

          Ich plädiere dafür, loszulassen.

        • mutkunst sagt:

          Ja henry, loslassen. Vielleicht derzeit die beste Option. Auf jeden Fall gesünder fürs Herz ;o)Enrique bringt oben völlig zu Recht die Stichworte Geduld und Nachsicht ein; fällt mir persönlich sehr schwer. Angesichts der seltsamen, engstirnigen Geisteshaltung die ich dort vorfand war auch ich, das weiß ich jetzt, teilweise Überfordert. Mein bisweilen rücksichtsloser Eifer war ein Resultat dieser Überforderung, ich gestehe! Loslassen, genau…

      • mutkunst sagt:

        INFO: Der von mir erstellte Fred, auf den ich oben verlinkt habe, wurde vor Kurzem von der GG-Verwaltung vollständig gelöscht, wortlos natürlich…

  25. Baba sagt:

    20. August 2010 um 17:04
    nicht schlecht! nun wurde ein wortbeitrag vom vollblutnazi dieter nuhr von den GEschichten genommen.
    hatte mich immer gefragt, was für menschen die bücherverbrennung seinerzeit durch duldung oder sogar anheizen ermöglicht hatten.
    Nunn weiss ich es! sie sind mitten unter uns!

    War wahrscheinlich mal wieder ne Güterabwägung zu Gunsten des Urheberrechtes. Copyright goes vor Gedankenaustausch – oder so was… Satire und Ironie ist nur erlaubt, wenn sie Verfuxsiegelt ist – ansonsten: Löschung / Sperrung / Exil / Persona Non Grata / Retusche – haben wir gerade Vollmond oder ist das Zufall, das sich das Elend massiv antürmt?

    Andererseits… falls da irgendwer nur vor hat, der Verwaltung Spiegel vorzuhalten – das bringt nix. Gar nix. Ich weiss das. Da reagieren die sehr, sehr humorlos und giftig.
    Also – immer schön im Rahmen der Mediokratie bleiben.

    • Baba sagt:

      copyright, jau.. *tränensäckchenmitdemzeigefindernachuntenziehumeinegrimassezuziehen*

      ich kannte den vortrag von nuhr vorher auch nicht, doch trifft er aus meiner sicht ins schwarze, was ihn bei den GEGEs untragbar macht, zumal auch user eine löschung verlangten.

      http://www.veoh.com/browse/videos/category/lifestyle/watch/v18121509egnS9S2E

      kurioserweise fing ich mir die tage eine verwarnung im schalke-forum ein, weil ich dort einen link zu den sauerland-files gesetzt hatte. gibt wohl nicht mehr viel in unserer gesellschaft, was sich zu verteidigen lohnt.

      und meine lehrerinfreundin wurde beim kebap-laden darum gebeten, ohr bier doch in einem cola-glas zu trinken – aus rücksicht auf die fastenden moslems. das zusammenleben der kulturen macht weitere fortschritte.

  26. Bevor ich wieder vom Alltag verschlungen werde – dies hier den Liebhabern der GG zum Herzen gebracht:

    

    eindringlicher kann kaum das Drama vom Kopf zum Bauch besungen werden. Oder?

  27. Rudi sagt:

    Unglaubliche Zensur/Zwangskorrektur
    Ich habe nach sehr langer Zeit mal wieder einen Beitrag in den GG’s geschrieben. Dabei habe ich auch das Wort Gutmensch gebraucht.
    Als ich mir vor Veröffentlichung noch einmal die Vorschau ansah, war direkt an das Wort Gutmensch automatisch ein Link zum Wikipedia-Artikel mit gleichem Titel angehängt.
    Durch einfügen einer simplen Leertaste kann man diese unglaubliche Zensur umgehen.
    REudi

    • Ich bin auf dem Sprung deshalb kurz und hastig:
      diese Wortzensur hatte ich in Abstimmung mit den Ex-Kollegas als Kampfmittel gegen den von links bis rechts benutzten Kampfbegriff “Gutmensch” eingefügt.

      Zensur… ja ja.. nen bisschen zu flott, zu inflationär fallen solche und andere Vorwürfe (faschistische GGs etc.) und treten die Opfer von Zensur & Faschismus noch nachträglich durch solche Vergleiche.

      Ich sags salopp: innerhalb eines Kunstprojektes darf mit einem Link zu einer Begriffserläuterung zurück gequält werden, wenn der eine oder andere meint, den sensiblen Leser mit seinen scheußlichen Kampfbegriffen nerven zu dürfen.

      Wer allerdings die GG als statischen Dienstleister zur Archivierung seiner Worte sieht, kann auch mal Zensur sehen, wo Interaktion ist.
      Können wir gerne mal vertiefen -

    • Opa Pipe sagt:

      @Rudi

      Dein Vater sagte mal zu mir, wörtlich im sportlichen Sinn:
      „Ohne die nötige Grundschnelligkeit sind deine Krafteinsätze nutzlos und dumm!“
      Die Grundschnelligkeit ereichte ich nie, setzte aber nach diesen Worten meine Kraft nutzbringend ein und habe einen Teil davon bis heute behalten.

  28. Rudi sagt:

    Mit Sicherheit benötige ich die GG nicht als Datenspeicher für meine mehr oder weniger intelligenten Elaborate. Da gibt es wahrhaftig bessere Möglichkeiten.
    Zwei Fragen müssen jedoch gestattet sein:
    -Für wie dumm und einfältig halten ehemalige und aktuelle Verwaltungsmitglieder eigentlich die User des Forums.Eine simple Leertaste hebelt diese Gleichschaltungssucht doch schon aus.
    -Warum reagieren eigentlich einige exponierte User (von mir gern als Chefideologen bezeichnet) so dünnhäutig auf jede Diskussion, die die abseits vom eng begrenzten GG mainstream liegt.

    • Rudi schrieb:

      -Für wie dumm und einfältig halten ehemalige und aktuelle Verwaltungsmitglieder eigentlich die User des Forums.

      Rudi – du alter Kommissar – für wie dumm wiederum hälst du mich und meine Exkollegen, dass wir nicht wüssten dass die user diese Option nicht nur kennen sondern auch nutzen?
      Außer dir wissen die meisten auch, dass der Originaltext beim zitieren der Nachricht nicht Wortzensiert wird.
      Dumm?
      Oder ein Beleg dafür, dass die Hauptmotivation eben nicht Zensur war und ist.

      Rudi schrieb:

      -Warum reagieren eigentlich einige exponierte User (von mir gern als Chefideologen bezeichnet) so dünnhäutig auf jede Diskussion, die die abseits vom eng begrenzten GG mainstream liegt.

      Das ist ein gruppenspezifischisches Phänomen, dem du in deiner kleinen Peergroup auch unterworfen bist – es aber gar nicht selber bemerkst.
      Darauf müssen dich Außenstehende – von mir gerne Chefideologenbeobachter und Analytiker genannt – hinweisen.
      Wann biste denn mal wieder im Fernsehen?

      Nachtrag 20 Uhr
      Off Off Off Topic:

      Übrigens – ohne dich zensieren zu wollen – wer würde auch so ein markantes (Westfale)Gesicht und so einen starken Typen wie dich, außer mit der Note EXZELLENT, bedenken?
      Aber zu deinem exaltiertem (Schau)Spiel passt dein oft merkwürdig aufgesagt klingender Text nicht.
      Ob da der Ingenieur den Künstler unterdrückt?
      Oder ist es Brechtsches Verfremdungstheater? Fassbinders Schygulla, die da bei dir nen Zipfelchen lüpft?
      Wollte ich am Rande mal so erwähnt wissen – ansonsten finde ich dich als ruppiges Gelsenkirchen Original und somit Botschafter der Stadt: klasse!
      Sei geknuddelt von mir.
      Und DANKE noch mal für deinen Einsatz im Hintergrund für das GG Buch!!

    • Möönsch Rudi – nun hat sich doch jemand erbarmt und auf deine gebetsmühlenartig wiederholten Kalauer geantwortet. Was mich umtreibt: hast du nicht auch unter dem Nick “Westfale” bei den GG geschrieben?

      Aber lies doch selbst was “Alter Mann” dir nicht ans Herz legt:

      Wen haben wir denn hier seit heute?
      Ich kannte ihn ja noch gar nicht!
      Und so bescheiden, wie er ist!
      Und das Programm hat er überlistet!
      Und alles wird Duden-überprüft!
      Und das Duden-Programm hält er für eine Person!
      Und keine der drei “Personen” hat’s gemerkt!
      Da sollte man die drei “Personen” doch in den Tabak jagen oder sonstwo hin!
      Oder hat er sich ganz allein getraut?

      Ja, ja! So geht es, wenn man unkontrolliert und ohne Hilfe die Keule schwingt!

      Mit angepaßt fröhlichen Sonntagsgrüßen!
      AlterMann

      (“AlterMann” ist ein sogenannter Nickname, so informativ wie “Rudi”!)

      Noch was: Dieser Beitrag ist nicht etwa für Rudi, sondern lediglich über Rudi!

      Ein paar Fundsachen aus des sprachgewandten Rudis neuesten Texten:

      “so fällt sofort auf, das ausschließlich . . .” daß!
      “Auch für persönlichen Befindlichkeiten . . .” persönliche!
      “Spitzwegmetalität” -metalität ???
      “Beiträge zeigen kannst, in der ich” denen!

      Vielleicht hat er ja manchmal mehr Glück!

      Nachtrag:
      Diesmal noch nicht, denn ich lese gerade den inhaltsvollen Satz:

      (Zitat:)
      Rudi fragt sich mittlerweile, warum er überhaupt nach fast einem Jahr Abstinenz wieder einen Beitrag hier eingestellt zu haben.

      Tja, was soll man dazu sagen? – - -

      Ich gehe jetzt hier weg, und da bleibe ich auch!

      Was könnte man da nachtragen? Hochmut kommt vor dem Fall?
      Eins nur von mir: dein giftzwergartiges Niedertrampeln der zarten Pflänzlein des kulturellen, sozialen, zivilgesellschaftlichen Engagements der sich um die GG-Plattform gescharten Menschen, macht mir Sorgen.

      Wie wäre es, wenn du mal in einen fürsorglichen Dialog treten würdest, statt deinen Ekel vorzuführen?
      Wir sollten mal wieder telefonieren, diesmal aber ohne dass du mich über Privatprobleme von A. ausforscht.

  29. Mörtel sagt:

    Gelsenkirchener Geschichten-Leaks

    Ein Auszug aus der Kommunikation deiner Ex-Verwaltungs-Kollegas …

    So schreibt zum Beispiel der feine Herr Fuchs:

    Hmmm… – also so ein Programm muss er (Heinz) aber sehr geheim gehalten haben. Es gibt im Angebot der Server-Betreiber eine Seite, die zu statistischen Zwecken dient. Diese Seite zeigt z.B. wer mit welchem browser, usw. auf welchen Inhalt (also fred) zugreift (zugegriffen hat. Die Software zeigt z.B. anhand von National-Flaggen

    den Standort des users (so, wie diese Endungen “.de” ode “.nl” in den webadressen). [...]

    oder die gute Troy:

    [...]Und Heinz hat diese “Fahndungsnummern” auch durchgezogen, sozusagen “Leute ausspioniert” mit der einen Hand und mit der anderen Zahndrahtverhaue gebastelt.

    Mal ehrlich: WENN ICH damals gewusst hätte, dass die GG so funktionieren und da jemand sitzt, der in der Lage ist, die zur Schau getragene Anonymität und
    Transparenz ständig heimlich und hintenrum zu durchbrechen, hätte ich euch nie kennen gelernt.

    [...] Ich wäre nie registrierte Userin geworden. Mein Bedürfnis nach Anonymität und persönlicher Unversehrheit gerade im virtuellen Raum ist sehr groß. Das Überkreuzen von real-life und Internet-Leben ist zwiespältig für mich, zumal ich in GE arbeite in einer öffentlichen Einrichtung.Ich habe mich im Vertrauen auf die Seriösität von zuzu und Heinz und um der alten Zeiten Willen (weil wir uns “von früher” kennen) dann angemeldet. [... ]

    • läuft das jetzt noch unter subtiler oder schon unter offener Rufmordkampagne?
      In dem Zusammenhang -
      ich traf zufällig ! am Montag und Dienstag 2 Bekannte, die mir über dirty tricks erzählten, mit denen sie in ihren jeweiligen Parteien zu Fall gebracht werden sollten, bzw. wie man sie auf einmal nicht mehr kennen wollte. Einer über 50, der andere unter 30 Jahre alt.
      Times are not changing.

    • Danke für die weiteren Auszüge aus der Korrespondenz mit meinen Ex-Kollegas. Ich bin immer noch sprachlos, völlig überrascht und habe keine Idee wie ich mich verhalten soll.

      Enrique Abacho am 24.08.10 um 21:31 an Tagessuppe:

      Hallo Tagessuppe,
      das ist starker, rufmörderischer Tobak, den du da anonym und auszugsweise veröffentlichen willst.
      Zur Zeit glaube ich weder dass Troy noch Fuchs so etwas geschrieben haben.
      Falls du mich tatsächlich kennst, solltest du so viel Anstand, Zivilcourage und Fairness haben, das mit mir persönlich zu besprechen.
      Grundsätzlich ist jeder Admin einer Seite wie die der GG in der Lage, an Hand von IP Adressen etc. die Anonymität teilweise auszuhebeln.
      Das ist technisch bedingt einfach so.
      Viele user haben sich auch mit e-mail Adressen angemeldet, die eindeutig auf ihre Person schlussfolgern lassen, deshalb ist es ja auch ein großes Drama, wenn versehentlich die Rundbriefe statt in blind copy völlig offen verschickt werden.
      Ich bin geschockt über die Tendenz deiner Textauszüge, obwohl ich sie erst mal relativieren werde, weil sich der Kontext nicht ergibt.
      Das kann nur geklärt werden, wenn wir miteinander reden.
      Ich kann nicht glauben, dass Meik oder Sabine mir so etwas anhängen würden…

      Sorry -
      dass muss ich erst mal schlucken

      • Mört el sagt:

        Gelsenkirchener Geschichten-Leaks

        Es schreibt der Fuchs:

        Schön geschriebenm, dankefür!

        Was mir fehlt, zu lesen in Egons Einleitung, ist: Näheres kennenlernen nicht ausgeschlossen… aber sowas passiert ja zwangsläufig wenn man miteinander arbeitet oder Brötchen futtert (wie lange halten die sich denn in sonem Egon-Küllek?).
        Streiten: Stimmt – Billderstreit: Falsches Wortwahl. wenn euch das Konzept zu langweilig, eintönig, eingefahren oder sonstwas ist, dann sollten wir darüber reden. Wenn jemand anderes von euch darauf ein Auge halten will – nur zu. Mache das getz seitdem ich dabei bin. Seit pitos Austritt erst alleine, dann mit Unterstützung.
        Habe mich natürlich der Sache verschrieben – und bisher auch eher Zuspruch, als Ablehnung erfahren. Bedeutet aber nicht, dass es deshalb gut ist, oder ich nen Ordnen dafür bekommen möchte. Obwohl so eine kleine Bauchpinselei… Nee – gab es ja auch schon mal für die Vorschaubilder. Klar freut einen das. Wichtiger und deshalb auch schon geschrieben: Es gibt Gründe für eine gewisse Optik und diese unterliegen nicht meiner “Geschmackshoheit”.
        Solange ich hier mitmache, möchte ich aber n Wörtchen mitreden.
        Knapp 5000 Vorschaubildchen, einige header und TdWs usw. – 2 oder 3 mal gab es (bei den Vorschaubildchen) eine negative Außerung… – als ich damals “alleine” mit dem Job war, hat es angefangen Spass zu machen, den GGs ein Gesicht zu geben.
        Der gestrige Abend wäre bestimmt nicht so früh beendet gewesen, wenn ich euch davon erzählt hätte…
        Aber Streit? Nee – war nie meine Absicht. Wir hätten reden/schreiben müssen und die sache klären.
        Gegessen.

        Abgehängt: versteigerung ist nach wie vor geplant, beim letzten Treffen haben wir das angerissen, allerdings auf die Tageseordnung der nächsten Treffen gesetzt.
        Ich fänd es gut, wenn zu diesem Thema nicht nur der Fuchs ausse Verwaltung, sondern weitere Verwalter mitkommen, also mitplanen und die entstandenen Ideen dort miteinbringen, bzw. andere Ideen direkt zu hinterfragen.

        (bitte nehmt mir den folgenden Part nicht krumm – es ist die reine Verwunderung, sonst keine böse Absichten, die mich nachfragen lassen – habe dazu im Proto nix gelesen)
        Heinz: sacht mal – habt ihr das wirklich ernsthaft besprochen? Oder in Bierlaune?
        Weissnichtwieoft ich hier das schon gelesen habe und weissnichtwieoft ich bereits gefragt habe (ohne darauf einmal eine Antwort bekommen zu haben), woher diese “Angst” rührt.
        Angst ist vielleicht übertrieben. Jedesmal habe ich gefragt, aus welchem Text sich sowas entnehmen lässt und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass er komplett raus ist. Ausgetreten.
        Verwaltung: Austritt
        Verein: Austritt (da aneinander gekoppelt).
        Haben wir am 01.06. schon gemeinsam festgestellt – bei der Diskussion über eine Erweiterung der Verwaltung, bzw. Ersatz von Heinz. “Läuft nicht mit uns und wenn wir es nicht mehr machen, macht das niemand mehr”, war der Konsens.

        Später kam das Thema “Heinz kommt nach der Auszeit zurück” oder das Thema “Heinz will bestimmt die GGs mit einer anderen crew übernehmen” wiederholt auf den OT-Tisch…
        Ich also wieder von vorne – ohne Reaktionen darauf zu bekommen (schreib ich so langweilig, so undurchsichtig oder ist das alles ünwichtig/uninteressant), außer von Ralf.
        ja, echt. erinnere mich, dass Emschi dahingehend (also nicht mein Geschreibsel, sondern “the return of Heinz”) auch keine Befürchtungen hatte.

        Und getz lese ich hier schon wieder, dass euch das beschäftigt hat, bzw. beschäftigt.
        Woher diese “Bedenken”?
        Wir sind ein Verein – dieser muss beschliessen, WER da mitmacht.
        Alleine deshalb funktioniert das (return of Heinz) nicht mit UNS (also denjenigen, die darüber entscheiden) – da waren wir uns auch schon einig drüber.
        Von wegen Bedenken: Wat is denn nu mitti Brötchen, Egon?

        Untertützung des Projektes: Gruppe (natürlich versteckt, aber offen) einrichten, sobald Troy weiss, wie sie mitmachen und trotzdem “versteckt” bleiben kann? Einen weiteren dummy einrichten, oder als/unter Verwaltung das Thema begleiten?

        Haaach, scheint ein guter Abend gewesen zu sein – für mich auch. War schon gegen halb 9 im Schlummerland und hätte heute beinahe verschlafen

        Darauf antwortet der Ego-Ücke:

        Thema: “Heinz kommt zurück” – Klar ist, nur wir ganz alleine entscheiden, wer Vereinsmitglied oder Verwaltungsmitglied wird – keine Frage oder Ängste, da sind wir stark genug.

        Deine diesbezüglichen Fragen und Antworten habe ich alle gelesen und zustimmend zur Kenntnis genommen – wenn ich nix geschrieben habe, dann auch deshalb, weil das so klar war und ist – dann muß ich nix mehr zu schreiben.

        Das Thema gestern ging mir durch den Kopf, weil ich vorgestern Heinz vor seiner Tür getroffen hatte und wir uns sehr freundlich grüßten (mehr nicht). Weil dieser Grußwechsel so selbstverständlich, normal, unkompliziert, freundlich, usw. war, stellte ich mir beim Weitergehen die Frage: Was ist eigentlich, wenn er im Januar 2011 ganz freundlich mitteilt, dass seine Auszeit beendet sei und er wieder in seine alten Funktionen einsteigen möchte? Was ich ihm so durchaus zutraue und er ganz verständnislos in die Gegend blicken würde, wenn wir ihm sagen, nee – iss nich!

  30. Ich bin irritiert. Wurde da ein Server geknackt? Oder der Fuxsche Computer?

    Ebenfalls irritiert bin ich, dass die Rückkehr des Jedi Ritters befürchtet wird. Ich habe gerade noch mal Yoda befragt und der sagt: wenn Heinz sagt raus er ist – dann er nicht kommen wieder durch Hintertür mit Truppe aus Entrechteter & Verfehmter. Möge die Macht recht behalten.

    Schaut so aus, als wenn ich überfordert hätte.

  31. @Mörtel
    ein Entschluss ist gereift – Yoda sprach zu mir:
    keine weiteren Veröffentlichungen dieser Texte mehr.
    Danke für dein Verständnis. Ich schalte deinen Zugang ab, du kannst aber gerne mit mir per e-mail in Kontakt bleiben.

  32. so am Rande:
    ich habe seit gestern Mittag mehrfach versucht Fux zu erreichen, um Infos zu bekommen was da los ist.

    Er nimmt den Anruf nicht an und hat bis jetzt nicht zurück gerufen.
    Und ja – er kennt meine Nummer.

    Ich habe der Verwaltung eine PN geschrieben, die sie bis heute 9:30 nicht abgerufen hat.
    Na gut, habe ich sie eben wieder gelöscht.

    Ich habe Emscherbuch angerufen und der erklärte mir, dass die Texte wegen einer Datenpanne 5 Minuten aus dem Verwaltungsinternen Bereich in den öffentlichen Bereich gerutscht waren.

    Somit ist also der Hintergrund geklärt.

    Muss also nur noch der Rufmord an mir beendet werden.

    • Immer noch am Rande erwähnt:
      ich stelle gerade fest, dass mir die Ex-kollegas den “Ehren” Titel “Gründungsmitglied” verpasst haben. Am liebsten sind mir doch immer die “Gutgemeinten” Geschichtsfälschungen. Bin gespannt was demnächst noch kommt.

  33. Ein Externer schrieb:

    ……..
    ich hab noch einmal kurz über das Kommunikations(kunst-/experimentier-)werk Gelsenkirchener Geschichten nachgedacht:
    Die Art und Weise, wie sich Menschen in eine Kommunikation einbringen, ändert sich meiner Meinung nach nicht durch die Nutzung eines neuen Mediums.
    Das Medium Internet mit der Möglichkeit, durch User-Anonymität zunächst gleiche Ausgangsbedingungen und gleichen Startlevel zu schaffen, kann aber wahrscheinlich einige Hürden beim Zustandekommen einer Kommunikation beseitigen, die sie sonst viell. unwahrscheinlich machen würden (worüber wir sprachen: Klischee Punk trifft auf Klischee meinetwegen Normalo).
    Ein Gespräch findet also im Internet also ersteinmal statt, wo es sonst nicht stattgefunden hätte.
    Natürlich lässt der Gesprächsteilnehmer durch das, was er wie formuliert/rechtschreibt, Rückschlüsse auf seine Person zu. Lässt aber nicht komplett die Hosen runter. Die Attraktivität des Gesprächsthemas hat hier, glaube ich, eine höhere Gewichtung als im analogen Leben. Und dadurch vermutlich auch der einzelne Gesprächsbeitrag. Man müsste versuchen, herauszufinden, wie sich ein Komplettverzicht auf Usernamen und Avatare auf den Kommunikationsfluss auswirkt. Praktikabel wäre viell. pro Thread eine jeweils neu beginnende Durchnummerierung der Gesprächsteilnehmer. Ein Risiko hierbei könnte aber sein, dass dem einzelnen Gesprächsteilnehmer jetzt eine gewisse Selbstidentifikation mit seiner virtuellen Useridentität über Nickname und Avatar fehlt (ein wenig eiltel sind wir ja alle) und das maximale In-den-Mittelpunkt-stellen des Themas die Kommunikation wieder hemmt.
    Interessant wäre es dann, herauszufinden, was genau in den sich vorher unbekannten Teilnehmern vorgeht, wenn diese Eingangsanonymität sich teilweise bis ganz auflöst. Haben wir dann eine vermehrte Clübchenbildung (gleich und gleich gesellt sich gern)? Hier der Stammtischfred und da die philosophische Elitenrunde? Oder wäre das auch bei strikter Beibehaltung des Sich-nicht-kennens passiert?

    Also eigentlich haben die GGs ja schon zuviele Prozessstadien durchlaufen, um sie als gescheitert zu betrachten. Irgendjemand müsste das alles nur mal auswerten, was da warum wie abläuft.

    Müsstemüsstemüsste

    …eigentlich müsste ich jetzt mal dringend was tun…….

    Das Medium bestimmt die Art und Weise, wie sich Menschen in Kommunikation einbringen. Vor dem Lagerfeuer oder in einer Kneipe (Medium Stimme / Erzähltradition) ist die Art und Weise eine andere, wie vor dem Fernseher. (Megainformation ohne Interaktion)
    Ein Brief erfordert mehr Disziplin und Konzentration als ein Telefonat und ist nie ein Schnellschuss wie eine e-Mail. Die Zeit, die sich zwischen Frage und Antwort schiebt, ist wie ein Mediator, Schiedsrichter, guter Geist. Je kürzer die Interaktionszeit durch die Medien, desto hemmungsloser / ungefilteter / gnadenloser / authentischer etc. ist die “Unterhaltung”.

    Ein Gespräch im Internet kann sicher zwischen Menschen stattfinden, die sich sonst nie austauschen würden. Allerdings ist nach wenigen Sätzen der “Stallgeruch” definiert und somit sind die Grenzen wieder gesetzt.
    Bei den GG hatte ich versucht, so lange wie möglich diese Grenzen verwischen zu lassen, z.B. durch die Möglichkeit anonymer Gastbeiträge, die ja Rollentausch (Mann zur Frau, Jung zu Alt, arm zu reich etc.) erlauben.
    Leider konnten weder die user noch die Verwaltungskollegen dem etwas abgewinnen und die Bedenkenträger setzten mit Fürsorge- und Schutzargumenten durch, dass diese Option gekappt wurde.
    Dass dahinter nicht Fürsorge für mich als den alleinigen Haftbaren zu dem Zeitpunkt stand, sondern mehr der Wunsch nach Beherrschbarkeit, ist offensichtlich.
    Manchmal wünschte ich mir mehr Karneval – Spiel – Ausgelassenheit – Scharade – Rollentausch – was haben wir dafür? PC. So viel PC .. PC … auf den GG ist so viel PC – weil man den Verantwortlichen nicht auf den Kommunikationsteppich kotzen darf. Usw.

    Deine Idee mit der kompletten Anonymisierung durch wechselnde Numerierung finde ich empörend interessant. Ich würde sie aus Humanismus – wider die Aufhebung der Individualität – ablehnen. Das ist was für Verwaltungs- und Parteistrategen. Der Einzelne iss nix – etc.
    Ich würde es aber als Selbstexperiment flammend befürworten.
    Du gehst damit jedenfalls über meine Vorstellungsgrenzen – Anarcho oder watt? – was ich glaube: der Schmerz des eigenen Pickelchens bleibt auf lange Zeit allen immer noch bedeutender als alle lebensdrohenden Ungerechtigkeiten der Welt, die andere betreffen.

    Müsste müsste müsste – ja – ich bin sicher dass die GG ein interessantes Untersuchungsfeld für Soziologen, Psychologen, Politologen und und und sind.
    Was offen bleibt ist das Ziel der Kommunikation. Erkenntnisgewinn? Anerkennungsgewinn? Identitätsgewinn? Verschmelzung? Abgrenzung?
    Wobei ich bei der Frage bin, warum nur durch Ausschluss und Abgrenzung sich Identität bildet und Kommunikationsoverkill zur Identitätsnivellierung führt – und die GG doch so etwas wie die “Sehnsucht” nach Ordnung, Führung, Gewissheiten spiegeln?

    Danke 4 deine Gedanken

  34. Zitat Enrique:

    Die Zeit, die sich zwischen Frage und Antwort schiebt, ist wie ein Mediator, Schiedsrichter, guter Geist. Je kürzer die Interaktionszeit durch die Medien, desto hemmungsloser / ungefilteter / gnadenloser / authentischer etc. ist die „Unterhaltung“.

    Zitat Ende

    Externer:
    Stimmt. Anders als im direkten Gespräch hat der Gesprächsteilnehmer hier aber Möglichkeiten, bewusst über seine Reaktionszeiten zu verfügen. Er kann seine Antwort ohne weiteresverzögern, ohne, dass ihm das als unhöflich/arrogant ausgelegt wird. Er kann durch die Zitierfunktion später wieder in das Gespräch einsteigen, auch wenn es in der Zwischenzeit schon weitergelaufen sein sollte.

    Zitat Enrique:

    Ein Gespräch im Internet kann sicher zwischen Menschen stattfinden, die sich sonst nie austauschen würden. Allerdings ist nach wenigen Sätzen der „Stallgeruch“ definiert und somit sind die Grenzen wieder gesetzt.

    Zitat Ende
    Externer:
    Richtig. Aber bis dahin hat das Thema eine Gelegenheit bekommen, sein eigenes Gewicht zu entwickeln. Und wenn man(ich) schon eine fremde Meinung vorgesetzt bekommen hat, fällt es einem (mir) eher schwer, das unkommentiert zu lassen. Der Hang dazu, das (vermeindlich) letzte Wort zu haben…
    Zitat Enrique:

    Deine Idee mit der kompletten Anonymisierung durch wechselnde Numerierung finde ich empörend interessant. Ich würde sie aus Humanismus – wider die Aufhebung der Individualität – ablehnen.

    Zitat Ende
    Externer:
    Naja. Ich sehe die humanistische Welt nicht aus ihren Angeln gehoben, wenn man sich in einem Gespräch mal so konsequent wie möglich(?) nur auf das beschränkt, was man tatsächlich zu sagen hat. Wenns denn so wäre. Im übrigen hast Du ja eben selbst festgestellt, dass nach einigen Sätzen der “Stallgeruch” wieder da sei, eine gewisse Individualität schon wieder durchkommt.

  35. Externer schrieb:

    Anders als im direkten Gespräch hat der Gesprächsteilnehmer hier aber Möglichkeiten, bewusst über seine Reaktionszeiten zu verfügen.

    Nö, da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. Wer nicht durch eine Diplomatenschule gelaufen ist, wird in der Regel affektiv reagieren.

    Externer:

    …Aber bis dahin hat das Thema eine Gelegenheit bekommen, sein eigenes Gewicht zu entwickeln……

    Es gibt keine Gewissheiten, das Gewicht eines Themas bemisst sich an welchem Ende man sich befindet. Alles ist biegsam, schmiegsam, anpassungsfähig – nur nicht wenn man existenziell betroffen ist. Was dem einen Randnotiz, ist dem anderen Tod.

    Externer:
    … Ich sehe die humanistische Welt nicht aus ihren Angeln gehoben, wenn man sich in einem Gespräch …. auf das beschränkt, was man tatsächlich zu sagen hat.

    Es gibt ganz konsequent immer Subtexte, Metaebenen – wie ich hörte auch bei Physikern und Mathematikern. So what?
    Wenn du die Triebfedern Eitelkeit, Stolz, Übermut, Rachsucht, Neid usw. ausklammerst, was bleibt dann?
    Die “Reine” Kommunikation?
    Die Wahrheit?
    Der Geist?

    Meine sehr – wirklich sehr, sehr individuelle Wahrnehmung nach drei Jahren GG war: der Mensch braucht ein festgeschriebenes und einklagbares Recht auf Zerstreuung und Ablenkung, weil wir sonst alle an der Realität zerbrechen.
    Mit “alle” sind alle gemeint.
    Demnächst werde ich ein Loblied auf die Politiker singen, die im Wissen der Ungewissheit trotzdem Entscheidungen fällen – im Wissen dafür später gewiss gegeißelt zu werden –
    ich komme ins Schwätzen.
    Kommunikation war ein Thema – und welche technische? Form uns neben den Inhalten prägt?
    Habs gerade vergessen – weiß nur, dass das Thema meines ersten “Referates” nach meiner inaktiven Schulzeit war .. so mit 17 Jahren oder so … und sich bis heute bei mir nix dramatisch neues an Erkenntnis ergeben hat.
    Bin wohl zu puttistischhimmalayisiert……
    Lebensthema bei mir also: Nonkommunikation unter dem Deckmantel erregter öffentlicher Scheinkommunikation?

  36. Externer sagt:

    Die Frage nach der “Reinheit der Kommunikation” ist so etwas irreführend, weil sie nicht berücksichtigt, was ich eigentlich wollte.
    Ging es (Dir) nicht darum: Mit den “Gelsenkirchener Geschichten” ‘etwas’ einzurichten, das Anreize zur Kommunikation zwischen Gelsenkirchenern schafft, die sonst eher nicht miteinander in Kontakt kämen?
    Insofern geht es mir nicht um die reine Lehre “Kommunikation”, sondern ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie man die Kommunikationsplattform gestalten könnte, um solche Gespräche leichter in Gang kommen zu lassen.
    Vielleicht ist es ja die Quadratur des Kreises, sich einerseits zu wünschen, dass sich jeder mit wirklich allem, was ihn als Mensch ausmacht mit einbringt und andererseits hofft, dass der jeweils andere über das hinwegsieht, was ihn am Gegenüber stört.
    Ich sortier mich beizeiten nochmal.

  37. Zitat Externer:

    ….
    Vielleicht ist es ja die Quadratur des Kreises, sich einerseits zu wünschen, dass sich jeder mit wirklich allem, was ihn als Mensch ausmacht mit einbringt und andererseits hofft, dass der jeweils andere über das hinwegsieht, was ihn am Gegenüber stört…..

    Jau.
    Aber mir persönlich ging es genau um diese Sollbruchstelle – dass neben den “Sachthemen” die Menschen sich mit ihrer eigenen Quadratur des Kreises beschäftigen.
    Alles andere wurde in den letzten Jahrtausenden erschöpfend behandelt – der Gipfelpunkt: das deutsche Vereins- und Parteienrecht, flankiert von diversen Schöffen- Laienrichtern, Schiedsmännern, neuerdings Hodschas, früher Kaplanen etc. – Regeln von den 10 Geboten über Knigge bis zum Grundgesetz gibt es genug.

    Menschen über Gefühle zu Sachthemen zu bringen und dann intellektuelle Kühle zu erwarten – ist .. wohl Mist.
    Aber sicher auch Thema, um die Zukunft zu gestalten..
    na ja und so..
    Gute Nacht

  38. Noch mal zu deiner These
    Zitat Externer:

    Die Art und Weise, wie sich Menschen in eine Kommunikation einbringen, ändert sich meiner Meinung nach nicht durch die Nutzung eines neuen Mediums.

    Meine Beobachtungen:

    - das affektive Verhalten wird durch die Beschleunigung gefördert – (das leidige Thema “Nettiquette”)
    - die Verdrängungsleistungen des Einzelnen und der Gruppe sind um ein vielfaches höher – (charmant in dem Zusammenhang die technische Option des “Ignor Buttons”)
    - die Unverbindlichkeit ist Wesensmerkmal der Internetkommunikation – (korrespondiert mit der Auflösung der Kirchen, Parteien, Verbände)
    - Menschen die sich sonst nie äußern würden finden Öffentlichkeit –
    - die Gruppen – und Cliquenbilkdung scheint mir intensiver – die veröffentliche Meinung und der “Konsens” ist oft erstaunlich wenig deckungsgleich mit der privat geäußerten Ansicht – scheint zu Herausbildung von Schaufensteransichten zu führen.

    - viele Lebensbereiche werden wie nie zuvor durchdrungen und haben Rückkopplungen auf die Menschen und die Gesellschaft –

    Wie entwickelt sich Sexualität bei Jugendlichen in Zeiten des Porn-Nets, wie definiert sich Privatsphäre neu, wenn die ganze Welt dank Googlaerth / Streetview etc. in deinen Garten guckt?

    Nach wie vor sehe ich langfristig mehr Entwicklungschancen durch die neuen technischen kommunikationsmöglichkeiten, als negatives.

    Ich denke dass die Menschen Offenheit, Privatheit, Öffentlichkeit neu definieren werden.
    Der Umbruch von der Beherrschung des Mediums durch die INfo-Elite zum “kleinen Mann von der Straße” findet schon statt – ob mehr der Mob oder der Feingeist kommunizieren wird?

    Es wird rauer und brutaler – vor wenigen Tagen hörte ich von einem Fall, wo ein Vermieter dem Mieter eine Abmahnung schickte, weil dieser den Namen des Vermieters in einem Forum erwähnte. (Ohne negativen Zusammenhang)
    Auch hier ganz klar Anzeichen für neue “Art & Weise” der Kommunikation – wenn alle Welt auf Deubel komm raus reglementiert um vermeintliche Wettbewerbsvorteile zu erhalten, wird sich die Kommunikation neu erfinden / definieren müssen. Regeln der “Ehre” des “Benimm” der “Würde” stehen auf dem Prüfstand.

  39. @Externer
    Off Off Topic und doch beim Thema “alles bleibt wie es ist” bzw. neue Medien ändern nix – hier mal eine etwas ältere Betrachtung, die deine Position stützt:

    Alle Wasser laufen ins Meer, doch es wird nicht voller…..

    Alles Irdische ist eitel
    Dies sind die Reden des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem.
    Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel.
    Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne?
    Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen.
    Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe.
    Der Wind geht nach Süden und dreht sich nach Norden und wieder herum an den Ort, wo er anfing.
    Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, dahin sie fließen, fließen sie immer wieder.
    Alles Reden ist so voll Mühe, dass niemand damit zu Ende kommt. Das Auge sieht sich niemals satt, und das Ohr hört sich niemals satt.
    Was geschehen ist, eben das wird hernach sein. Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne.
    Geschieht etwas, von dem man sagen könnte: »Sieh, das ist neu«? Es ist längst vorher auch geschehen in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.
    Man gedenkt derer nicht, die früher gewesen sind, und derer, die hernach kommen; man wird auch ihrer nicht gedenken bei denen, die noch später sein werden.
    Auch das Streben nach Weisheit ist eitel
    Ich, der Prediger, war König über Israel zu Jerusalem
    und richtete mein Herz darauf, die Weisheit zu suchen und zu erforschen bei allem, was man unter dem Himmel tut. Solch unselige Mühe hat Gott den Menschenkindern gegeben, dass sie sich damit quälen sollen.
    Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.
    Krumm kann nicht gerade werden, noch, was fehlt, gezählt werden.
    Ich sprach in meinem Herzen: Siehe, ich bin herrlich geworden und habe mehr Weisheit als alle, die vor mir gewesen sind zu Jerusalem, und mein Herz hat viel gelernt und erfahren.
    Und ich richtete mein Herz darauf, dass ich lernte Weisheit und erkennte Tollheit und Torheit. Ich ward aber gewahr, dass auch dies ein Haschen nach Wind ist. Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muss viel leiden.

    Torheit und Weisheit sind beide eitel

    Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan, ich will Wohlleben und gute Tage haben! Aber siehe, das war auch eitel.
    Ich sprach zum Lachen: Du bist toll!, und zur Freude: Was schaffst du?
    Da dachte ich in meinem Herzen, meinen Leib mit Wein zu laben, doch so, dass mein Herz mich mit Weisheit leitete, und mich an Torheit zu halten, bis ich sähe, was den Menschen zu tun gut wäre, solange sie unter dem Himmel leben.
    Ich tat große Dinge: Ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir Weinberge, ich machte mir Gärten und Lustgärten und pflanzte allerlei fruchtbare Bäume hinein; ich machte mir Teiche, daraus zu bewässern den Wald der grünenden Bäume. Ich erwarb mir Knechte und Mägde und hatte auch Gesinde, im Hause geboren; ich hatte eine größere Habe an Rindern und Schafen als alle, die vor mir zu Jerusalem waren. Ich sammelte mir auch Silber und Gold und was Könige und Länder besitzen; ich beschaffte mir Sänger und Sängerinnen und die Wonne der Menschen, Frauen in Menge, und war größer als alle, die vor mir zu Jerusalem waren.
    Auch da blieb meine Weisheit bei mir.
    Und alles, was meine Augen wünschten, das gab ich ihnen und verwehrte meinem Herzen keine Freude, sodass es fröhlich war von aller meiner Mühe; und das war mein Teil von aller meiner Mühe.
    Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.
    Da wandte ich mich, zu betrachten die Weisheit und die Tollheit und Torheit. Denn was wird der Mensch tun, der nach dem König kommen wird? Was man schon längst getan hat.
    Da sah ich, dass die Weisheit die Torheit übertrifft wie das Licht die Finsternis;dass der Weise seine Augen im Kopf hat, aber die Toren in der Finsternis gehen; und ich merkte doch, dass es dem einen geht wie dem andern.
    Da dachte ich in meinem Herzen: Wenn es denn mir geht wie dem Toren, warum hab ich dann nach Weisheit getrachtet?
    Da sprach ich in meinem Herzen: Auch das ist eitel.
    Denn man gedenkt des Weisen nicht für immer, ebenso wenig wie des Toren, und in künftigen Tagen ist alles vergessen. Wie stirbt doch der Weise samt dem Toren!

    Darum verdross es mich zu leben, denn es war mir zuwider, was unter der Sonne geschieht, dass alles eitel ist und Haschen nach Wind.
    Und mich verdross alles, um das ich mich gemüht hatte unter der Sonne, weil ich es einem Menschen lassen muss, der nach mir sein wird. Denn wer weiß, ob er weise oder töricht sein wird und soll doch herrschen über alles, was ich mit Mühe und Weisheit geschafft habe unter der Sonne. Das ist auch eitel.

    Da wandte ich mich dahin, dass ich mein Herz verzweifeln ließ an allem, um das ich mich mühte unter der Sonne. Denn es muss ein Mensch, der seine Arbeit mit Weisheit, Verstand und Geschicklichkeit mühsam getan hat, es einem andern zum Erbteil überlassen, der sich nicht darum gemüht hat.
    Das ist auch eitel und ein großes Unglück. Denn was kriegt der Mensch von aller seiner Mühe und dem Streben seines Herzens, womit er sich abmüht unter der Sonne?

    Alle seine Tage sind voller Schmerzen, und voll Kummer ist sein Mühen, dass auch sein Herz des Nachts nicht Ruhe findet. Das ist auch eitel.

    Ist’s nun nicht besser für den Menschen, dass er esse und trinke und seine Seele guter Dinge sei bei seinem Mühen?
    Doch dies sah ich auch, dass es von Gottes Hand kommt. Denn wer kann fröhlich essen und genießen ohne ihn?
    Denn dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Verstand und Freude; aber dem Sünder gibt er Mühe, dass er sammle und häufe und es doch dem gegeben werde, der Gott gefällt.
    Auch das ist eitel und Haschen nach Wind.

  40. Externer sagt:

    Ich habe die Gelassenheit dieses Autors noch nicht erreicht.
    Im übrigen hat dieser ja zunächst viel ausprobiert und anschließend über seine Erfahrungen nachgedacht, bevor er sein Resümee gezogen hat.
    Ich kenne den Text und habe deshalb Deinen Auszug nicht gelesen. Daher weiß ich nicht, ob Du diesen Teil mitzitiert hast, wo er sagt, dass man sein Leben ruhig genießen soll, sich der Konsequenzen aber bewusst sein muss.
    Das fällt mir jenseits der 40 häufig ein, wenn mal so’n Hüsterken kommt. Aber das ist jetzt sowas von offtopic.

  41. Ja, off off off
    Stoa – werde ich nie erreichen – oder wenn, dann nach dir.
    Leben genießen – machst du automatisch, wenn du täglich so wie ich durch die Innenstadt auf und ab gehst.
    Da wird schon die Freiheit von Analgetika und Neuroleptika was Exotisches – sorry – das sprudelt jetzt nach einigen Begegnungen heute so raus und darf nur als Momentaufnahme (PC) gesehen werden.
    Oder weil gerade vor wenigen Stunden jemand aus meinem weiterem Umfeld nach langer selbstzerstörerischer autoaggressiver Lebensweise starb.
    Ich tauch mal ab …
    ist was anderes, wenn datt Gefühl beteiligt ist.

  42. Ich habe gerade GG gelesen und bin über diesen Fred gestolpert < klick hier > – eine Dame mit dem Nick SilverGreenEyes lässt andere an ihren Gedanken teilhaben und zeigt als Poetin ihr Inneres .

    Da geht es klassisch rund – und zeigt noch eine Besonderheit des Mediums: Marktplatzstimmengewirr.

    Ich finde den Fred interessant – spannend und durchaus als Beispiel für Kommunikationshürden. Streit mit Erkenntnisgewinn – wenn nicht für die eigentlich Beteiligten, dann doch für den distanzierten Leser – die eigentümliche Dynamik und Sogwirkung solcher Kommunikation wird komprimiert vorgeführt, die stereotypen Reaktionsmuster erschließen sich, das kreisen um den eigenen Nabel – die feinen Seitenhiebe und Spitzchen aller gegen alle – klassisch. Jeder will den anderen noch übertrumpfen, noch ein subtileres Spitzchen draufsetzen und nur den eigentlichen Adressaten der Botschaft entgeht diese.
    Das macht nichts, so lange jeder das Gefühl hat, besonders pfiffig mehrdeutig den anderen abgewatscht zu haben und sich selbst vorteilhaft inszeniert zu haben.
    Das ist aber tatsächlich unabhängig vom Medium.

    Täusche ich mich – oder ist da etwas dran wenn ich (natürlich völlig Vorurteilsbeladen) sage: ein typischer Frauenfred – auch wenn dort viele Männer schreiben?
    Und: gegen die Festschreibung der GG als Familienpostille ist wohl kaum noch anzukommen.

    Nachtrag:
    was passiert bei dem leisesten Konklikt? Na kla, der Fred wird gesperrt, der Konflikt als ein individueller und nicht struktureller gesehen und gedeckelt.

    Das Kunst- und Kulturverständnis flacht ab, die Verwaltung findet Texte grenzwertig, wenn sie zu viele starke Gefühle thematisieren und eine für alle nachvollziehbare Konfliktlösung oder gemeinsam erarbeitete Konfliktlösungsstrategie wird unterbunden.
    Alles wie gehabt. Außer dass heute ein Buch wie die Bibel auf den GG vor lauter PC keine Chance hätte, veröffentlicht zu werden.

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