El Communicados wundersame Reise ins Reich der Ausflüchte

A: das is grün.
B: das ist rot.
A: du bist so berechenbar, du musst immer das letzte Wort haben.

C:ich spreche nicht mehr mit dir weil du mich nicht gefragt hast ob ich Liebeskummer habe und ich habe dir nicht gesagt dass ich Liebeskummer habe, damit ich einen Grund habe um nicht mit dir sprechen zu müssen.

A: das können wir nur in der Gruppe lösen, aber D redet nicht in der Gruppe deshalb bist du Schuldig dass es keine Lösung gibt, weil du ja in der Gruppe geredet hast.

A: aber wir reden doch, nur nicht nach deiner Zeitvorstellung. Nachdem du monatelang auf ein Gespräch gedrungen hast, waren wir plötzlich überrumpelt, als es zum Gespräch kam.

E: genau, außerdem waren wir müde und haben auch noch was anderes zu tun als zu reden.

F: lass uns einfach D und G rauswerfen, dann kommt E wieder zur Vernunft und alles wird wieder normal.

A: ich habe mal alles einem Außenstehenden berichtet und der sagt auch dass Reden keinen Sinn hat.

A,C,D,E,F,G: natürlich reden wir mit dir – aber nicht zeitnah nach deinen Zeitvorgaben.

A,C,D,E,F,G: natürlich reden wir mit dir – aber nur wenn die Wäsche dabei schmutzig bleibt.

Der König ist tot – es lebe der König

Heute schrieb “Reckert” einen kleinen großen Gedanken zur Demission von Bernd Schindowski und den Umgang damit:

…. Statdessen wird eine coole kulturbürokratische männliche Diskussion geführt, die den Verlust mit keiner Träne betrauert. …… Unabhängig von der Frage, ob und wie “man” sich in dieser Sache wehren könnte, geht es mir darum, den Verlust als solchen wahrzunehmen, statt zu sagen: Verluste gibts überall, in diesen Zeiten sowieso, lasst uns zur Tagesordnung übergehen. Wenn wir nicht einmal merken, was uns verloren geht, gute Nacht.

Eine scharfe Beobachtung über die eingeschliffene Bürokraten-Verwaltungs-Apparatschik-Mentalität – - oder wie sagt der Fußballer: nun gut, Mund abwischen, weiter machen, wir schauen nicht nach hinten, nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Ich glaube nach wie vor, dass Gelsenkirchen größere Probleme in der kommunikationskultur hat, als größere Städte mit der Chance  eine “kritische Masse” zu entwickeln.

Die Gelsenkirchener Geschichten spiegeln in diesem Punkt die Stadt wider.

Wie sagte ein Verwalter: .. ach, user kommen und gehen….

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