Während ich noch schwanke, ob mein größter Fehler beim Projekt Gelsenkirchener Geschichten die Einführung der exzessiv formulierten Netiquette war oder doch das Konzept des Zufälligen bei der Inner Circle Oligarchie Truppe, wird möglicherweise die “Verschlossene Auster des Jahres” den GG in ihrer Rolle als Partnervermittlungsinstitution zugesprochen werden.
Viel Unheil und Stagnation entstand daraus und wiegt den zweifelhaften Unterhaltungswert, der sich durch die GG gefundenen Tandems wie Bonnie und Clyde, Gustav Gans & Daisy Duck, Gomez Alonzo und Morticia Addams oder letztens Paola & Kurt Felix, nicht ganz auf.
Die mich berührende “Hosianna & Kreuzige ihn” Erfahrung (immer wieder beeindruckend, wenn Individuen sich zu Massen-Masken verwandeln) ging nahtlos über in das Vergnügen, meiner Trotzkisierung jüngst sogar auf einer öffentlichen Veranstaltung beiwohnen zu dürfen. Die kleinen und größeren Verrenkungen der Menschen, mich aktiv zum Unerwähnten zu ignorieren, haben in ihrer Unbeholfenheit schon wieder einen fast liebenswürdigen Charme. Jedenfalls sind sie mir sympathischer als die Taschenspieler Tricks der K-Linken, die solche Konflikte ideologisch unterfüttert in Haupt- und Nebenwidersprüche abspalteten. Die Grausamkeiten bleiben gleich, sind nur gefälliger verpackt – und wie wir alle wissen, bestimmt heute Verpackung den Inhalt. Form follows function war einmal.
Wenn Gruppen Gedanken erdrücken
An diesem Beispielfred möchte ich einmal exemplarisch belegen, dass die Gelsenkirchener Geschichten eine piefig-spießige abgeschottete Sektenveranstaltung geworden sind, die freien Gedankenaustausch unterbinden, aktiv verhindern und nur noch als Name-Dropping und Selbstdarstellungsplattform für einige wenige dienen.
Troy bzw. die Verwaltung unterstützt löblicherweise ein zivilgesellschaftliches Hilfsprojekt einer Gelsenkirchenerin in dem Heimatdorf ihrer togolesischen Eltern.
So weit so gut. Doch dann fängt das Elend an.
Astrid Becker alias Jazzam wird als Ansprechpartnerin zu allen Fragen rund um das Projekt vorgestellt und bekennt vollmundig, über Anregungen aller Art dankbar zu sein. Es tauchen anregende Fragen auf. Die Beantwortung der Fragen wird abgelehnt, die Fragen werden als unverschämt bezeichnet, der Fragesteller je nach Lesart als Troll, Störer, neoliberaler Niebeldirk oder auch Neonazihandlanger gesehen und aus den GG verbannt.
Doch zuvor meldet sich unvermeidlich Pünktchen HelmutWäh zu Wort und erzählt in Prosa, dass er beinahe auch schon mal selber ein Hilfsprojekt gestemmt hätte, wenn nicht dies oder das dazwischen gekommen wäre. Etwas später präsentiert er wie immer die originelle Idee, dass der Künstler auch ein Bild stiften könne, inszeniert sich als feinfühliger Damen-Beschützer Kavalier, um gegen Ende des 7 Seiten Freds selbstlos-bescheiden zu verkünden, das er den Oberbürgermeister für das Projekt in Geiselhaft genommen hat.
Die Verwaltung verlautbart selbstreferenziell, dass der Verein Avenir die Projektidee auch klasse fände, Presseartikel werden zitiert und irgendwann stellt irgendwer die unvermeidliche Frage “Was hat das alles mit Gelsenkirchen zu tun?”
Man ist beleidigt und lässt Publikumslieblingdarsteller Lo-Lancelot ran, der die Frage zwar nicht beantwortet aber bereitwillig als Vorlage für sein Wortspielerei-Hobby aufgreift.
Etwas später reagiert zuzu beleidigt, pito kommt im Imperativ (lass es!) daher und die Verwaltung schützt sich mal wieder vor einem Nachdenken mit der missbräuchlichen Auslegung der Netiquette.
Welche bösen Fragen wurden gestellt?
Der Reihe nach:
1. Gibt es noch ein anderes Spendenkonto als das der GG?
Die Frage blieb unbeantwortet. Auch wenn die Frage möglicherweise nur dazu diente Misstrauen zu säen, hätte die Verwaltung hier eine klare und deutliche Sprache sprechen müssen und genauere Angaben machen müssen. Statt vertrauensbildender Maßnahmen kam nur beleidigtes Geplänkel. In Zeiten der Spenden-Tüvs und Spenden Siegel doch zu dünn und zu wenig.
2. Was hat das mit Gelsenkirchen zu tun?
Glücklicherweise sprang pito für die Fragen-Ansprechpartnerin und die Verwaltung ein und fasste zusammen.
3. Ist diese Hilfsform sinnvoll?
Keine Erklärung
4. Ist das Subsidaritätsprinzip gewahrt?
Keine Erklärung
5. Produziert die Hilfe Abhängigkeiten?
Keine Erklärung
6. Verstellt der “Internationalismus Ablasshandel” den Blick auf die Defizite und Mängel in der direkten Nachbarschaft?
Keine Erklärung
Alles Fragen über die sich weltweit Menschen die Köpfe zerbrechen – nur nicht auf den GG. Im Gegenteil, hier wird der Fragesteller auch noch rausgeworfen und eine absurde Begründung für diesen Rauswurf konstruiert. Immerhin hat sich die Verwaltung da noch die Mühe gemacht irgendwas zu begründen. Mein Rauswurf aus verschiedenen GG-Arbeitsgruppen war nicht mal ne Info an mich wert. Was für eine scheinheilige Armseligkeit, Cliquenwirtschaft und welch ein Rückfall in archaischen Gruppenzwang.
Ich kann mir übrigens durchaus vorstellen, dass die Flugkosten für den Projektleiter durch Spendengelder gedeckt werden könnten und sollten. Auch hier kein Gedankenaustausch, keine Erklärung – nur Empörung und Erregung und Verhinderung des öffentlichen Gespräches.
Das hatte ich mir vor 4 Jahren nicht vorgestellt oder gewünscht, als ich die GG initierte. Ich wollte zwar ein möglichst perfektes virtuelles Spiegelbild der realen Stadt, habe aber völlig ausgeblendet, dass zur Perfektion auch die Filzokratie, Borniertheit, Brain-Drain und die sich verweigernden Naserümpfer-Bildungsbürger gehören – wirklich dumm von mir.
Na ja und die Künstler, die den Stallgeruch der GG fürchten, sollten nicht unerwähnt bleiben.
Säckeweise Asche über mein Haupt für meine Idee, eine in ihrer Strenge so noch nie da gewesene Netiquette für die GG zu komponieren. Asche nur noch bis zum 31.12.2010, danach wird dieses Splitterchen befriedet im Käseigel spicken. Mein Gesprächsangebot an Marie, Sabine, Lothar, Ralf, Egon, Meik, Jesse, Helmut W. und Michael W. ist hiermit nach einem knappen Jahr beendet. Die Netiquette wird wohl noch einige Zeit darüber hinaus missbraucht werden, um den geneigten Leser der GG endgültig zu Tode zu langweilen und mit belanglosen Beliebigkeiten zu foltern.
*Nachtrag auf Nachfrage:
mit der Einstellung meines Gesprächsangebotes nach einem Jahr meine ich sowohl Gespräche auf der Sachebene, wie auch die zwischenmenschliche Beziehungsebene. Von diesen Formen von Kumpanei, Heuchelei, Freundschaft, Bekanntschaft, Zweckbündnissen etc. möchte ich mich doch lieber unabhängig halten.
Und nein, ich habe keinen Groll gegen irgendjemand – wir alle strampeln nur wie der Frosch in der Milch und den wenigsten ist vergönnt, dass daraus Butter wird und sie dem Topf entkommen.
Und ja – ich versuche nach wie vor noch für mich einen zusammenfassenden Rückblick zu schreiben. Ob ich den veröffentlichen werde, kommentieren lasse oder zur Diskussion stelle, weiß ich immer noch nicht. Nach wie vor ist es mir ein Handicap, keinen Zugriff auf meine in 3 Jahren geschriebenen Verwaltungsinternen Texte zu haben – der großzügig-freundlichen Verweigerung meiner Ex-Kollegas sei Dank dafür.
In diesem Sinne – wenn schon nicht Liebe, dann wenigstens:




Das sehe ich auch so. Aufmerksamkeit sieht anders aus, oder wie sagte letztens ein lieber Freund zu einem ganz ähnlichen Thema: die sitzen wohl an dem anderen Stammtisch.
Ergo: Spiegel gucken, eigene Nase, Schuldige auch mal diesseits der Jacke wie Hose suchen und nicht 2erlei Mass anwenden.
Ist Aua, weiß ich.
Über den Verstand, Logik, Argumente oder Erkenntnisprozesse geht da schon lange nichts mehr.
Diese geballte Ladung an Gruppen-Hilflosigkeit und Abschottung ist sicher nur noch mit therapeutischen Mitteln zu durchbrechen. Einfacher für alle Beteiligten ist aber, den Ist-Zustand zu akzeptieren, sich darin einzurichten und das beste daraus zu machen. Das meine ich völlig unironisch. Mehr ist in absehbarer Zeit nicht drin.
Ja ja, der Ruf nach Heinz wird lauter.
Täglich erreichen mich e-mails und telefonate, die bekunden, doch weiter zu machen mit “Pipes Geschichten.”
Leider sind die GG so weit abgeflacht, dass kein Stoff, den man behandeln könnte, vorhanden ist.
Die jetzige Verwaltung schafft sich selbst ab!
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?p=265177&sid=efa2de23e82d8d9a85f2b6e9032dc18a#265177
Zitat Pipe:
Zitat Ende
Wie schon mehrmals gesagt ist das Projekt GG für mich am 31.12.10 beendet. Egal in welche Richtung das Kind läuft, es wird ohne mich laufen. Es dürfte bekannt sein, dass ich die Mainstream Ausrichtung kritisch sehe, sie scheint mir aus verschiedenen Gründen (Personaldecke, Gruppensoziologie) aber die einzige Alternative zu sein.
Sollten die GG 4 weitere Jahre existieren, wird es sicherlich durch andere user eine Palast- oder Kulturrevolution geben und sich
sichervielleicht spannende neue Aspekte durchsetzen.So, endlich ist auch Kwitsche raus.
Das wird ja immer doller bei den GeGe, wenn die User dort auch noch ihre eigene Meinung posten oder sogar kritische Fragen stellen.
Zum Glück handelt die Verwaltung hier kompromisslos, wie sie zuvor mit den anderen Quertreibern verfahren ist.
Schlaue User haben bereits erkannt, dass diese Quertreiber nur dem gemeinsamen Ziel schaden wollen.
Und die Interessen der gegenseitig motivierenden Gemeinschaft muss gewahrt bleiben.
Denn diese Gemeinschaft zu wahren, ist und bleibt das höchste und wichtigste Ziel. Wenn einzelne Störer sich aus freien Stücken dagegen entscheiden, sind sie doch selber Schuld und spüren zurecht die bissigen Kommentare der aktiven User. Denn sie wollen nur ihre Umwelt schützen vor diesem Gesindel der Überflüssigen.
Was denken solche Menschen eigentlich, wer sie sind, so einer guten Gemeinschaft schaden zu wollen?
Doch zum Glück kann man sie aussperren!
Vielmehr würde ich es begrüßen, dass man sie in ein Konzertlager schickt, wo man ihnen so lange die Flötentöne beibringt, bis sie sich an eine taktvolle Mitarbeit gewöhnt haben!
Jau und wennse die richtigen Flötentöne könn, dürfen se einma im Jahr aufen Weihnachtsmarkt vorn GG Stand zeigen, wattse gelernt habn.
Wenn set dann noch nich könn, gehtet wieder ab innet Konzertlager.
Die Wort- und Gedankenspielereien ums Konzertlager sind in doppelter Hinsucht ein Mißgriff. Ich werde es nicht zensieren – distanziere mich aber ausdrücklich davon.
Auf Kwitsches Gesprächsversuch und das Scheitern der Kommunikation werde ich sicherlich noch eingehen.
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=9757
Zumindest tauchten die “musikalischen Quertreiber” im Zusammenhang mit dem Konzertlager schon einmal in einer öffentlichen Verlautbarung auf.
Ich halte die Formulierung “Quertreiber” für einen schlimmen Missgriff, zumal sie weitere User bei den GeGes dazu verleitet, andere (wie den Fragesteller der obigen fettgedruckten Fragen) genauso zu bezeichnen.
Eine – wie ich finde – sehr gefährliche Entwicklung!
Wehret den Anfängen!
Ja, ich meine der Begriff kam vom “Alten Mann” und dem sehe ich alle mal einen Stolperer nach – welchen Anfängen willst du denn wehren?
Die Weichen sind gestellt, der Zug rollt.
Entweder er bleibt wegen Energiemangel stehen oder im Stellwerk wird die Mannschaft ausgetauscht.
(Sorry das musste jetzt sein – und nein, ich habe keine Ambitionen)
Ja, das stimmt.
Vielleicht ist es aber auch eine Entwicklung, die alle soziales Systeme irgendwann mitmachen. Ich weiss es nicht.
Das mit den Anfängen wehren, war auf die Situation bezogen, dass sich eine Gruppe (z.b. durch PC) moralisch über andere Menschen erhöht (wie die Quertreiber) und sich dadurch innerhalb der Herde die Legitimation zum platttrampeln bescheinigt.
Aus diesem Grunde halte ich gelegentliche Tabubrüche für ganz wichtig, um Lakmustests für eine solche Gruppendynamik durchzuführen.
Nazivergleich? Na klar!
Wie denn sonst kann man die Einzigartigkeit dieser Geschehenisse in Erfahrung bringen?!
Ja, das stimmt. (Musste jezz sein)
Was die Entwicklung sozialer Systeme betrifft: na klar. Ist so. Die GG sind etwas besonderes, weil sie das in einem extremen Tempo durchlaufen und weil es eine größere Transparenz gibt, als in Kirchen, Parteien, Verbänden.
Und weil jeder gleichzeitig Beobachter, Forscher und Versuchsobjekt ist und ein “Vergessen” unter der Dauerbeobachtung aller enormen Verdrängungsaufwand bedeutet.
Manche schaffen das trotzdem – und das verblüfft mich dann doch.
Nachtrag:
Jetzt stellen meine Ex-Collegas sich auch noch selber eine Falle und müssen den user omopitz rauswerfen, weil er dem Forenteam keinen Respekt gegenüber bringt.
Der hat nämlich die automatische Wortzensur in seiner Signatur eigenmächtig durch die Einfügung eines Bindestriches ausgehebelt. Aus dem zensierten Arsch wurde A-rsch.
Guckst du hier 1:
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?p=266048#266048 (Respekt)
und guckst du hier 2:
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?p=266055#266055 (Arsch)
[...] wird der Nazivergleich auch im Blog: → “Lebenssplitterchen”. Der Betreiber des Blogs distanziert sich ausdrücklich “von den Wort – und [...]
Ohh.. dann muss ich mich aber mal ganz schnell von dem Gelsenblog Quatschbeitrag distanzieren.
Nachtrag:
Kommentar eines Gelsenblog Beobachters:
Manchmal könnte man meinen, dass er als Wächterrat eigener Gnaden die Demokraten nur vorführen will mit einer Überstrapazierung von PC und korrekter Gesinnung und dem Daueralarmismus in Sachen richtiges Leben, Sprechen, Schreiben, Denken, Fühlen damals & heute…
Zitat: eines Gelsenblog Beobachters
Zitat: Ende
Oh doch, als Lunte!
Die aber nicht ganz abrennen konnte, sie wurde frühzeitig ausgetreten.
Muuuaah!
Entschuldigung, doch mein verqueres Humorverständnis wurde gerade angesprochen, passt der gelsenblog-Beitrag aus meiner Sicht doch sehr gut zum Hund oben in der Überschrift.
Und dies mag genauso eine Eigendynamik sein, wie die Entwicklung in Vereinen.
Man mag sich distanzieren können, doch macht dies leider auch gleichzeitig einsam.
Denn zur Gruppengehörigkeit gehört auch Stammesdenken und daher verbietet es sich, solche Stammesriten in Frage zu stellen. Beides geht nicht. Daher gehört ständiges abgrenzen und auch ausgrenzen zum Ritual, um sich gegenseitig der Zugehörigkeit zur Gruppe versichern. Und wer nicht bedingungslos dafür ist, ist dagegen.
Durch die moralische Erhöhung über PC und etwas “Gutes” zu tun, entsteht gleichzeitig die Legimation, zu sanktionieren.
Den Erfolg, den du mit erarbeitet hast, lieber Heinz, gibt Ihnen Recht.
Ja, das war mir aber im Vorfeld klar: wer geht ist im Unrecht.
Das ist keine leichte Rolle, andererseits hat Egon mit der Rolle “braver Parteisoldat und ehrliche Haut” bestimmt auch seine Probleme. Er hält den Kopf hin, während andere sich alle Optionen offen halten. Er muss den Spagat schaffen zwischen “Aufrecht-Ehrlich und Saubermann” und seiner Dämonisierungsarbeit an mir.
Da hat Reineke Meik es sich schlau leichter gemacht – seine große Schwester hätte ihm auch gesagt, dass ich immer schon ein Zyniker gewesen sei, sacht er.
Diese Stammesriten sind schon kompliziert – ich glaube die haben ein Verstehen-Wollen und Ursachenforschung gar nicht im Gepäck. Nur heilen durch Kompensationsgeschäfte.
Vielleicht schenke ich meinen Ex-Kollegas mal nen Sack Kauri Muscheln oder ein Ferkel?
Was aber kann ich der Apologetenmeute schenken?
100 Kilometer Knierutschen zur nächsten Forenfete mit Dauermantra “Ich bin ein Forenschädling und verdiene Verachtung” ?
langsam fängt der Disput an mich zu interessieren.
Da meine sechs Tage Arbeitswochen nun vorbei sind wird das gehen. Es geht um alles,z.B. das Wort Aber ich bin bis jetzt mit der Kognitionstheorie und dem “mittlerem Weg der Erkenntniss” ganz gut gefahren.
Die Achtung vor dem Anderen im geschriebenen Wort, so wie Du Heinz sie zeigst, das kann nicht jeder!
LG Horst
Off Topic und nur für Horst:
Lieber Horst, ich konnte ja gestern dankenswerterweise im direkten Gespräch ein Beispiel deiner Auslegung von Kognitionstheorie und “Mittelweg” kennen lernen.
Du praktizierts konjunktive Kognition – du könntest wissen aber du willst nicht. (Habe ich nicht gelesen, war ich nicht da, war ich nicht dabei, geht mich nichts an, will ich nicht wissen, usw. usw.)
Dein mittler Weg der Erkenntnis ist der Weg des Pfeifers im Wald und der des Kindes, das sich die Hand vor Augen hält und deshalb keine Furcht hat.
Beispiele?
Nicht der Täter der bösen Tat ist der Böse – nein der Überbringer der Nachricht über die böse Tat. (Nicht wahr, nicht H.W. als der Verleumder sondern K. als Übermittler ist der üble)
Da bist du nicht auf einem Erkenntnisweg sondern in archaischen Mustern gefangen.
Du weißt ja, der Bote, der die schlechte Nachricht überbrachte wurde früher geköpft.
Es bleibt dabei:
wer anderen öffentlich Schaden zufügt, hat sich auch öffentlich dafür zu verantworten.
Ich habe heute mit der geschädigten Person gesprochen. Sie ist empört über deine Theorien über “herzlosigkeit” wo Verantwortlichkeit gefordert ist.
Du weißt schon – der Fall A. – da steht immer noch eine umfassende öffentliche Entschuldigung aus.
So what – es ist nur ein weiterer Beleg für die Tücken & Fallstricke der Internet-Kommunikation – richtig spannend.
Off Topic Ende
Hier Heinz, guck auch mal in den Ferkelstall,
bevor der Bauer Pleite macht
http://www.ibs-networld.de/Ferkel/Archiv/Ferkel-Lesebuch/ferkellesebuch-20.html
Hat Nix mit existierenden Strukturen zu tun, oder doch?
Na du traust dich was. Obacht dass deine Karriere bei den GG nicht beendet ist, bevor sie richtig begann.
Tollkühne Gedanken – und dann auch noch öffentlich. Damit kannst du dich ganz leicht ins Abseits stellen etc. etc.
Bei mir ist es komplizierter – ich habe ja nicht nur einen Sinn im Sinn für die “Organisation” – mein Selbstverständnis der GG war und ist umfassender (Stichwort soziale Plastik – Kunst”werk” etc.) während sich die Mehrheit unausgesprochen darauf verständigt hat, sich in einem Forum zu befinden.
Darüber hinaus beschäftigt mich sehr wohl die Situation des Stuhlhockers – was macht er, wenn er nicht die Infos hat, dass die Messerhelden “nur spielen – also operieren / helfen wollen?
Was treibt ihn an, bewegt ihn, geht in ihm vor etc.
Beispiel GG von heute.. oder war es gestern?
Die kinorsche Befreiungsbewegung Elenas agiert wieder öffentlich und setzt einen – wie ich finde tolldreisten link auf eine dubiose, mindestens rassistisch angehauchte INternetseite in die GG – guckst du hier:
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?p=266891#266891
Nachtrag
Einige Tage und einige Hinweise später reagiert die Verwaltung und entfernt den ganzen Fred
Nachtrag Ende
Warum macht ein jüdischer Verband das? Oder war es nur Lena?
Warum reagiert niemand der GGler und fragt, was da los ist?
Warum plaudert zuzu über irgendwas anderes und registriert nicht, was da so gegen die ominöse Netiquette verstößt?
Egal -
mich interessieren nicht die Verstöße sondern wie Groß der Druck der Befreiungsfront Kinor sein muss, um sich mit solchen Leuten einzulassen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund?
Also gar kein Druck – sondern nur der Pawlow, der den Schwanz dackelt?
Ich komme vom Thema ab – dein link ist jedenfalls hilfreich, wenn es darum geht mit etwas Abstand einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen.
Bin kein Karrieretyp, die 1. Million hat nicht geklappt, muss ich jetzt mit der 2. versuchen.
Blätter den “Ferkelstall” mal durch, auch das Bohrsche Abötungsprinzip ist wichtig.
Sowie die erforderliche Aussensicht auf Strukturen.
Du warst sehr lange Element der Struktur.
Soziale Plastiken gibbet schon sehr lange. Haben aber nicht immer ausreichend Schutz vor innerer und/oder äusserer Korrosion integriert. Beuys hat das nur näher beschrieben als Verbesserungsmassnahme.
Die Kinor-Kiste hab ich nicht gelesen. Ein Zeichen für Personalmangel. Wer die GG mit Text zuschütten will, der kann das mal eben so. Ist jetzt keine Bewertung des Inhalts, nur eine Einschätzung der Möglichkeit.
Bin müde gezz, zuviel Gott und die Welt. Weiss ja, den seinen gibbet der Herr im Schlafe und nur die Müssigen fahren Laster.
Das Mittelmaß zu finden war und ist das Problem – was den einen schon viel zu weit ging und geht, ist mir nicht mal ansatzweise Annäherung (Im Bohrschen Sinne):
“jede zu weit getriebene experimentelle Untersuchung des Phänomens “Leben” zerstört, was es zu bestimmen versucht: das Leben. Kurz, das Experiment selbst verwandelt das lebendige Fleisch in Metzgerware.(1)”
http://www.ibs-networld.de/Ferkel/Archiv/Ferkel-Lesebuch/ferkellesebuch-29.html
Manchmal macht der gute Ton eben nicht die Musik, sondern ist nur zur Geräuschkulisse verkommen.
(Aphorismus von mir gerade erfunden, Copyright drauf und Urheberecht usw.)
to whom it may concern.
Wenn die falschen Leute die richtigen Fragen stellen…..
Ein Interview mit klick – “Gelsenjugend” klack – auf den GG.
Schön.
Viele lobende Worte über das Engagement der Jugendlichen, im Subtext lobende Worte für sich selbst und dann:
die falschen Leute stellen die richtigen Fragen. Nämlich warum die Gelsenjugend so eng mit Salafistischen Strömungen verbändelt ist, in ihrem Forum z.B. den Nachrichtenservice von Pierre Vogel abboniert hat.
Statt hier tatsächlich in diese Problematik einzusteigen, verläuft alles im Sande.
Pierre Vogel und klack – Abu Djuba klick – als Referenten. Der letztere spricht sich für die Abschaffung der Demokratie aus, was er in einer Demokratie durchaus darf.
Was Aufgabe der GGler wäre: weiter mit den Jugendlichen im Gespräch zu bleiben und die Kontaktaufnahmeversuche öffentlich zu dokumentieren, Fragen zu stellen und notfalls im Integrationsrat Befragungen und Interviews zu machen.
Es sei denn, man versteht die GG nur noch als großen Chat-Room.
Generalanzeiger über Salafismus
Verfassungsschutz über Salafismus
Hoffentlich gerate ich nun nicht in den Generalverdacht auch ein Neo zu sein…..