WAZ berichtet über Streit um die Stolpersteine

27. Mai 2010

Nun berichtet die WAZ auch über den “Streit um die Stolpersteine”


WAZ schreibt:
Gelsenkirchen, 26.05.2010, Lars-Oliver Christoph

Gelsenkirchen. Am 22. Juni werden wieder an verschiedenen Stellen der Stadt Stolpersteine verlegt. Die Realisierung dieses Erinnerungsprojekts geht mittlerweile aber nicht ohne Auseinandersetzungen über die Bühne.

Der Inhalt und die Botschaft dieses in ganz Deutschland präsenten und anerkannten Projekts des Künstlers Gunter Demnig – die Erinnerung an Opfer der Nazi-Diktatur – droht in Gelsenkirchen ein wenig in den Hintergrund zu geraten. Im Mittelpunkt steht dabei Andreas Jordan und der von ihm gegründete Verein Gelsenzentrum.

Der Horster und seine Frau Heike sehen sich von mehreren Seiten mit dem Vorwurf konfrontiert, das Projekt komplett an sich gerissen zu haben. Einer der Kritiker ist der frühere Kulturdezernent Peter Rose, der die erste Verlegung von Stolpersteinen mit einem Unterstützerkreis praktisch möglich gemacht hatte (siehe: „Vorgeschichte“).

„Ein moralischer Alleinvertretungsanspruch in Sachen Stolpersteine schadet der Sache“, sagt der frühere Kulturdezernent in Richtung Jordan. Er sehe bei diesem die Tendenz, andere ins Unrecht zu setzen. „Das bringt uns aber nicht weiter“, so Peter Rose zur WAZ.

Rose spielt auch darauf an, dass Jordan der Stadt „mangelnde Unterstützung“ vorwirft. Anders „als 95 Prozent aller Städte mit Stolpersteinen“, so Jordans Kritik, sei Gelsenkirchen nicht bereit gewesen, bei der Verlegung am 22. Juni durch Aufnahme des Pflasters zu helfen.

Die Verwaltung weist die Vorwürfe zurück. Aus finanziellen und personellen Gründen könne das Verkehrsreferat nicht begleitend tätig werden. „Wir tun aber grundsätzlich unser Möglichstes, um dieses Projekt zu unterstützen“, betont Stadtsprecher Oliver Schäfer. So sei die Stadt bei der Suche nach geeigneten Verlegungsorten behilflich, beteilige sich regelmäßig durch detaillierte Recherchen des Instituts für Stadtgeschichte und stelle für Stolpersteine-Veranstaltungen Räume zur Verfügung.

Neben Rose üben auch andere frühere Unterstützer bzw. Fürsprecher wie Chajm Guski oder Heinz Niski – via Internet-Blog – Kritik an Jordan. Auch das Tischtuch zwischen dem Internet-Forum Gelsenkirchener Geschichten (GG) und dem einstmals sehr aktiven GGler Jordan ist zerschnitten. Wegen eines Streits um einen satirischen Beitrag eines Dritten hat sich Jordan von dem Internetforum (das eine nicht unwesentliche Rolle bei der Realisierung des Erinnerungsprojekts gespielt hat) verabschiedet. Was ihm den Vorwurf einbrachte, diesen Eklat provoziert und bewusst herbeigeführt zu haben.

Als „völlig an den Haaren herbeigezogen“ bezeichnet Andreas Jordan auf WAZ-Anfrage diesen und andere gegen ihn gerichteten Vorwürfe. Ihm gehe es allein um die Sache. Diese Botschaft sei ihm wichtig: „Wir werden das Projekt auch künftig gemeinsam mit Gunter Demnig realisieren.“

Am 22. Juni, wenn Gelsenzentrum die wegen des Frosts im Februar ausgefallene Verlegung von neun Stolpersteinen nachholt, wird anstelle Demnigs ein befreundeter Steinmetz die Arbeiten ausführen. Das sei mit Demnig, der am 22. Juni terminlich verhindert sei, so vereinbart worden, sagt Jordan. Bei weiteren Verlegungen werde dann wieder der Kölner Künstler in Gelsenkirchen zum Pflasterhammer greifen.

Die Vorgeschichte

Der Anstoß zur Verlegung von Stolpersteinen ist auf den persönlichen Einsatz von Andreas Jordan und seiner Frau Heike zurückzuführen. Doch wegen der öffentlichen Diskussion um die Vergangenheit Jordans (ihm wird vorgeworfen, früher Kontakte zur rechten Szene gehabt zu haben) drohte die Realisierung des Projekts Stolpersteine in Gelsenkirchen zunächst zu scheitern. Erst die Gründung eines Unterstützerkreises mit u.a. Ex-Kulturdezernent Peter Rose, Bernd Matzkowski (Grüne), Paul Erzkamp (Antifa/Falken) sowie Mitgliedern des Internetforums Gelsenkirchener Geschichten sorgte für den Durchbruch.

Dieser Kreis stellte sich demonstrativ hinter die Sache und trug damit dazu bei, dass Gunter Demnig im Juli 2009 nach umfassender Vorbereitung durch die Jordans bzw. Gelsenzentrum die ersten Steine verlegen konnte.

An den Haaren herbeigezogen?

Schlechte Zeiten für Verdrängungskünstler, seitdem gesprochenes sich nicht mehr einfach versendet und geschriebenes im Internet von jedermann nachgelesen und überprüft werden kann.

Manchmal sollte man die moralische Meßlatte nicht nur an  andere anlegen, sondern auch sich selbst hinterfragen. Ich jedenfalls habe Andreas als jemand kennen gelernt, der sich nicht an Vereinbarungen hält.

Von einer von Andreas versprochenen öffentlichen Klärung der Vorwürfe und Anschuldigungen gegen ihn, blieb wenig bis nichts und das auch erst, nachdem er durch die Verwaltung der GG zum Jagen getragen wurde.

Vielleicht würde es diesem guten Projekt dienlich sein, wenn eine anerkannte Gruppierung oder Organisation die weitere Verlegung übernimmt und Andreas Jordan etwas in den Hintergrund tritt.



Geschlossene Gesellschaft oder: die Hölle, das sind die anderen

19. März 2010

Hinterzimmerdüfte und geschlossene Gesellschaften

Geschlossene Gesellschaft

Schotten dicht

Um Abschottung, Hinterzimmerabsprachen und starre Seilschaften strukturell zu erschweren und die Kreativität und das Wissen vieler einzubinden, habe ich immer auf größtmögliche Offenheit und Öffnung bei allen GG-Planungen geachtet.
Jeder sollte die Entwicklung einzelner Projekte nachvollziehen können, um durch diese niedrigschwelligen Beispiele Ermutigung für eigenes Handeln zu bekommen.

Ein wohl gescheiterter Versuch angesichts der unfassbaren Weisheit der Evolution, die archaische Gruppendynamiken genetisch verankerte und andere Eigenarten wie die der Eitelkeit, des Herrschen & Besitzen wollens, besonders gestärkt hat..

Die Abgrenzungsbegründungen unter sich bleiben wollender user und Verwalter waren bunt, vielfältig, meistens vor allem aber burlesk.

Das Geheimtreffen eines ausgesuchten Teils des GG-Buch-Redaktionsteams unter gezieltem Ausschluss der restlichen Redaktionsmitglieder und gegen die verwaltungsinterne Absprache wurde von dem betreffenden Verwaltungsmitglied mit …..” ööhh …. wir trafen uns zufällig alle im Café und haben auch nix besprochen” erklärt.

Die Begründung, warum für eine öffentliche VHS-Veranstaltung der GG nicht geworben werden durfte: dann kämen immer die selben Leute.

Statt Potenziale zu bündeln, hieß es plötzlich: “wir lassen uns doch nicht in die Karten gucken”!

Das Politikum der gemeinsamen Entscheidungsfindung wurde abgelöst durch Überraschungsmomente, man inszenierte lieber zeitgeistnah ein “Event” für das “Publikum” (womit die anderen Aktiven gemeint sind), statt das “Publikum” mit- und nachdenken zu lassen.

Was Anfangs gemeinsame Bestandsaufnahme, Selbstreflexion und Selbstvergewisserung, Erfahrungsaustausch war, wurde in einem schleichenden Prozess durch Verwaltungsmitglieder umgedeutet in so genannte  “Bevormundung”, “Kontrollversuch”, “Misstrauen” etc.

Gezickter Gedanken Tausch

Nicht der Diskurs, das Gespräch, der Ausstausch, bestimmten irgendwann das Verwaltungsklima, sondern neben vielen Worthülsen für ein Kommunikationsprojekt erstaunlicherweise vor allem das kollektive Schweigen zu bestimmten Themen, das nicht zur Kenntnis nehmen, das Ignorieren.

Sprachlosigkeit wurde das akzeptierte Mittel der Wahl.
Hieß es erst: “schreiben führt zu immer mehr Missverständnissen, also lasst uns gemeinsam reden”, folgte ein “7 Menschen können nicht gemeinsam reden und Probleme lösen, also lasst uns 4 Augen Gespräche führen”, – aber keinesfalls mit Heinz!

Als Avantgarde der neuen Stille und Botschafter des kindlichen Glaubens, dass nicht da ist, was ich nicht sehe,  steckten meine sechs Ex-Verwaltungskollgen dann auch konsequent öffentlich den Kopf in den Sand und hielten sich die Hand vor ihre Augen. Verdrängungskunst im www, eine neue Kulturtechnik.

Wir sind beleidigt und sagen deshalb der Öffentlichkeit nix über den Rückzug des Initiators des Projektes, zeigen ihm die kalte Schulter, kündigen ihm die Freundschaft, reden auch privat nicht mehr mit ihm.

Strafe muss sein, sagten sich die Verwalter…… wenn uns schon jemand so deutlich zeigt, dass er unseren Weg in die “Realität” der Dutzendwaren-organisations-zwangs-strukturen nicht folgen will.
Getreu dieser Logik vermieden die Verwalter dann auch, sich ernsthaft an einem Gedankenausstausch einer Arbeitsgruppe über die Zukunft der GG zu beteiligen. Schließlich will mobben konsequent angewandt sein, auch wenn man sich dadurch das Wasser selber abgräbt.

Während die einen user Eifersucht und einen Beziehungskonflikt vermuteten (nein, ich hatte zu keinem Zeitpunkt jemals eine sexuelle Beziehung zu irgendeinem anderen Verwaltungsmitglied) wollten andere gar nicht erst wissen, warum ich mich von der aktiven Arbeit zurückzog bzw. wussten es ja schon immer bzw. atmeten auf, dass der Totengräber der GG endlich die Klappe hielt.

Hauptsache es geht weiter – egal wie. Nachdenken bringt nur Ärger und das verbietet ja die Netiquette.

Geschlossen

Oral History oder doch nur Kleinsparverein?

Alt-bekannte Namen neben der Verwaltung. 3 Pärchen.  Den Erfahrungsschatz eines Dthamm, Alter Mann,  Detlef Aghte, transform, gutenberg usw. usw. zieht man gar nicht erst in die Überlegungen und Vorbereitungen mit ein, man bleibt halt gerne kuschelnd unter sich.

kleinklein

kaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkaltkalt

let me freeze again to death

Fortsetzung von ….
Fortsetzung folgt


Wiederholungen – GG Reflexion 1

5. März 2010

Von 2001 bis 2002 beschäftigte ich mich mit einem in Teilen ähnlichen Kunst- Kommunikationsprojekt wie den Gelsenkirchener Geschichten, unter “All along the watchtower” ist die künstlerische Nachbearbeitung zu sehen. Bitte auf die Figuren klicken.

Gestern blätterte ich da mal durch und war irritiert über die fast identischen Muster bzw. Probleme / Konflikte und die dünn-dürftigen Lösungsmöglichkeiten.
Nach 10 Jahren Kommunikationsübungen im Internet haben sich offensichtlich nur die technischen Bedingungen verbessert, die speziellen Verständigungsprobleme sind geblieben.

Ach so, Stein des Anstoßes damals war Kot als Kunst, bzw. die Abbildung eines Kothaufens in einem Kunstforum.
Der von mir gestraffte und geringfügig künstlerisch bearbeitete Ausschnitt der Diskussion könnte fast 1 zu 1 auf die zur Zeit laufende Findungs- und Selbstvergewisserungs- und Orientierungsphase bei den GG übertragen werden.

Ich zitiere zum Vergnügen mal:

Herbert:

Offenbar gibt es zwischen Kuenstlern und Handwerkern einen weiteren Unterschied als den, dass erstere eine Aussage mit ihren Werken verbinden und nicht nur zuckerwattesuesse schoene Lieblichkeit zeigen, sondern, dass sie auch liberal und offen sind im Gegensatz zu den povinziellen Intoleranzen der HANDWERKER. Mit Kuenstler meine ich damit gar nicht in erster Linie mich, sondern andere Teilnehmer die sich in diesem Forum aeusserten und deren Werke durchaus respektabel sind. Quod erat demonstrandum.

Ewald:

Ich liebe euch alle

Purple:

Ich finde, Herbert muß wieder rausfliegen. Mensch, ich war gerade beim Essen!

Bärbel:

Also mal ehrlich, ich finde irgendwo hört´s auf. Raus damit, aber schnell! Bärbel

Ewald:

Ich will hier nur in Ruhe mein Pilskken genießen.

Petra:

Sowas als “Kunst” schön zu reden, ist absolut niveaulos! Petra

Purple:

Genau, diese Bilder auf der Startseite? Ich würde sofort wieder rausgehen als Besucher!

J.R. Pasi:

Meiner Meinung nach wird viel zuviel Wind um die sogen. Kunstwerke von Herbert gemacht. Nichtbeachtung ist das beste Gegenmittel für solch eine Provokation! Gruß, J.R. Pasi

Bubbles:

man ist das ekelig!! Ich frage mich auch was das mit Kunst zu tuen haben soll. Naja, aber ich schätze das Ziel Herberts ist erreicht. Oder?

Die Verwaltung:

Das Verhalten in diesem Forum regt uns schon länger auf. An statt über Kunst zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen, werden hier persönliche Streiterein ausgetragen

B.B. Silk:

…und ich wundere mich, daß die Foreneinträge immer kleiner werden… nörgeln hin – nörgeln her…ich bin hier um mir kunst anzusehen, meine kunst zu zeigen und ein paar tips und tricks zu bekommen, neue inspirationen zu entdecken, gedanken auszutauschen und nicht um zwischenmenschliche alberene sreiterein auszutragen…punkt!!!

Ewald:

Ich liebe euch alle

Herbert:

Auffällig an der Diskussion hier ist die Beschäftigung mit dem rein Formalen. Falsch verstandene Begrifflichkeit reduziert Kunst zu Dekorativem. Das Werk geht der Aussage verlustig, wird zur leeren Huelse, zur Phrase ohne Sinn. Fuer mich steht die Aussage im Mittelpunkt – nicht die Aesthetik, sondern das Politikum. Ich werde mich nicht von meinem Weg abbringen lassen, Meine Botschaft zu verbreiten, auch wenn einige Individuen nicht in der Lage sein sollten, diese zu verstehen und Metaphern zu erkennen. Intellektuelle Mittelmaessigkeit hat die Welt noch nie bewegt. Nicht erst seit Beuys ist das Material selbst Symbol. Das von mir verwandte Material ist seit Manzoni nicht mehr skandaltraechtig. Die Echauffiertheit drueber ist so typisch deutsch, wie das provinzielle Spiessertum. Ich lasse hier Picasso fuer mich sprechen: Kunst soll nicht in den Salons der Bourgeoisie verrotten, sie soll die Gegner und Feinde vernichten. KUNST IST WILLE.

Ewald:

Bei nen Bierchen ganz in Ruhe und Frieden schöne Kunst genießen

Marianne Canto:

Hallo,  liebe Verwaltung, ich kann euren Ärger gut verstehen, da ich mich auf diesem Niveau auch nicht in die Postings eintragen möchte. Erstens müssen einige Personen hier mal lernen wie man sich menschlich unterhält und eventuell auch mal streitet—Dafür gibt es Kurse Dann gehören einige Sachen nun wirklich nicht in Postings sondern in den eigenen Mülleimer Manchen Menschen reicht es eben nicht sich persönlich mit jemanden zu streiten, da muß man ja konfrontieren. Da ist es im Internet doch so schön einfach, man schreibt seinen Mist auf den bildschirm, mal schauen was dann folgt. Eine gut geführte Diskussion ist immer gewinnbringend, aber eine schlechte kostet nur Nerven- die von denen die sie führen— und leider die von denen sie lesen, auch. Darum lese ich sie garnicht erst

Ewald:

Ein Bier und ein Bild, in blau bitte und nicht zu groß!

Purple:

…fordere ich hiermit Presto und Torwald auf, ihre Querelen gefälligst per mail zu erledigen. Verena möchte ich bitten, da zu bleiben. Es ist unglaublich peinlich, was hier abläuft. Ihr bringt das Projekt zum Scheitern. Es kotzt mich an, wie hier Auseinandersetzungen geführt werden. Es ist kein Wunder, daß viele Leute keine Lust haben, sich hier zu beteiligen. Ich möchte diese Seite wieder genießen können wie früher. Ich möchte NICHT, daß hier ein Künstler nach dem anderen geht, und zwar gerade die Leute, mit denen ich was anfangen konnte. Ansonsten wünsche ich mir sehr, daß Presto diese Seite verläßt. Presto, du hast sehr viel Unfrieden hier reingebracht mitsamt deinem Anhang George und Co. Sollte sich hier nicht ganz gravierend in nächster Zeit was ändern, bin ich die Nächste die geht. Bis auf weiteres werde ich nur noch beobachten, was sich hier tut, Beiträge könnt ihr im Moment nicht mehr von mir erwarten.Purple

Herbert:

Betaetigte man sich einmal ernsthaft kunsthistorisch, wuerde man erstens feststellen, das der Satz Beuys´ ´Jeder Mensch ein Kuenstler´ vermutlich das missverstandenste Zitat dieses Jahrhunderts ist. Es ging ihm eben nicht darum, dass jeder Hobbymaler ein Kuenstler sei. Aber das kann man in jedem halbwegs gescheiten Buch nachlesen, wenn man nur wollte. Zum anderen gibt es doch spaetestens seit dem Erscheinen der ´Young British Artists´, die weltweit gefeiert, diskutiert und verurteilt wurden, keine eigentlichen Tabus mehr in der Kunst. Woher kommt also dieser Unmut? Es ist der Einbruch des ´Anderen´ in die gemuetliche Idylle, das sichere warme Plaetzchen, das man sich eingerichtet hat. So deutsch – so medioker. Leider hat diese Dabatte nichts mit Kunst zu tun, sondern mit soziokulturellen Phaenomenen. Auch der Kunstmaler Adolf H. hatte eine gewisse malerische Fertigkeit. Aber sein aesthetisches Empfinden hat den Kunstbetrieb nicht unbedingt voran gebracht.

Purple:

Mir wäre es auch lieber, wenn hier einige Privatfehden per mail ausgetragen werden würden. Andererseits fehlt ja denen, die gern rumnerven, dann die Öffentlichkeit und die vielen vielen Reaktionen. Genau darauf sind sie scharf. Ein Forum wird ihnen damit nicht nur technisch geboten, sondern vor allen Dingen sozial.

Gundel Gaukel:

Ich kann Schnulle verstehen…..weil auch ich mir eine Auszeit genommen habe und bestimmt auch noch weiterhin in Anspruch nehmen werde. Mir macht das hier momentan keinen Spaß. Wenn man etwas postet, ist man natürlich gespannt, was dort zurück kommt. Es reicht mir momentan aber schon eine blöde Bemerkung dazwischen und ich habe gar keine Lust zu antworten und ich mach´ die Kiste wieder aus. Es nervt einfach nur noch……… Also fröhne ich lieber anderen Dingen und freue mich auf bessere Zeiten hier ciao Gundel

Ewald:

Ich liebe euch alle

schnipp ——————————————————————————– schnapp

Der Anlass ist austauschbar, die Mechanismen der Intoleranz, die  Kommunikationsprobleme, die unterschiedlichen Auffassungen über “Privat” und “Konflikt” und “Heile Welt” sind ähnlich. Wen Kunst & Kot interessiert und wer nicht völlig humorlos ist, der schaut hier:

Hier ein Blog mit einigen Beispielen von Kot-Kunst oder Kunst-Kot
und hier
zur Seite der Sprinkler Brigade – die machen aus Hundescheiße Kunst


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